Der Lagerplatz an der Dirty-Bike Strecke wurde geräumt

Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Nutzung der Bike-Strecke als Materiallager für die laufenden Bauarbeiten thematisiert. Besonders kritisch wurde gesehen, dass Kinder weiterhin den noch intakten Teil der Strecke nutzen und dabei in den Bereich gelangen konnten, in dem Baufahrzeuge Material an- und abtransportieren.

Im Austausch mit dem Ortsvorsteher wurde deutlich, dass die Suche nach geeigneten Lagerflächen für Aushübe oder sonstiges Baumaterial in Neureut Heide grundsätzlich schwierig ist. Dies gilt auch für zukünftige Bauarbeiten. Verfügbare Flächen befinden sich häufig in Gewerbegebieten, die noch nicht genutzt werden, oder stehen unter Naturschutz. Für alternative Standorte sind daher umfangreiche Prüfungen durch die zuständigen Ämter erforderlich. Der zunächst vorgesehene Ersatzstandort konnte aus diesen Gründen letztlich nicht genutzt werden.

Der Bürgerverein stand hierzu in engem Austausch mit der Verwaltung. Dabei wurde zugesichert, dass an einer Lösung gearbeitet wird.

Inzwischen haben wir die Rückmeldung erhalten, dass der Lagerplatz an der Bike-Strecke geräumt wurde. Wir begrüßen, dass damit eine Lösung gefunden werden konnte und die Nutzung der noch intakten Strecke wieder gefahrlos möglich ist. Die Wiederherstellung durch die Baufirma steht jedoch noch aus, und wir hoffen, dass diese zeitnah erfolgen wird. Wir bedanken uns bei der Ortsverwaltung für ihr Engagement.

Gemeinsam angepackt: Frühjahrsputz rund um Heidesee und Toskana

Zahlreiche große und kleine Helferinnen und Helfer waren auch in diesem Jahr bei sonnigem und trockenem Wetter im Rahmen der Dreck-weg-Wochen aktiv, um das Gebiet rund um den Heidesee und die Toskana zu säubern.

Gleichzeitig gab es einen besonderen Anlass zu feiern: Der traditionelle Heideputz fand bereits zum 30. Mal statt – ein schönes Jubiläum, das das langjährige Engagement in unserer Gemeinschaft unterstreicht.

Dabei kam einiges zusammen: von einer Unzahl an Zigarettenkippen und Verpackungen aller Art bis hin zu einem kaputten Fahrrad.

Nach getaner Arbeit konnten wir uns in angenehmer Runde stärken. Dank des neuen Spielplatzes hatten wir diesmal die Möglichkeit, die knusprigen Brezeln und Kaltgetränke gemeinsam an einem Tisch mit Bänken zu genießen, den wir zusätzlich mit einer kleinen Biergarnitur erweitert haben. Wir möchten uns herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz bedanken.

Sag’s Annika: Guter Austausch und erste Maßnahmen

Im Rahmen der Aktion „Sag’s Annika“ der BNN haben Bürger die Möglichkeit, auf Missstände in ihrem Stadtteil aufmerksam zu machen. Der Bürgerverein nutzte diese Gelegenheit und lud Redakteurin Annika an die Wendeschleife ein, um die Situation vor Ort in den Fokus zu rücken. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher wurde auch der kommunale Ordnungsdienst hinzugezogen.

Am 18. März trafen sich Vertreter der BNN, des Ordnungsdienstes, der Ortsverwaltung, des Bürgervereins sowie Anwohner an der Wendeschleife, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Ortsvorsteher Thomas Jäger schilderte eine zunehmende Häufung von Vandalismus und Brandstiftung. So wurde eine installierte Absperrung, die verhindern soll, dass dort Autorennen im Kreis stattfinden, wiederholt beschädigt und kurz nach ihrer Instandsetzung erneut beschmiert. Auch Bäume wurden mutwillig zerstört.

Die Ortsverwaltung sah sich bereits gezwungen, Mülleimer abzubauen, nachdem diese regelmäßig beschädigt, ihr Inhalt verstreut und teils angezündet worden war. Auch die Benjeshecke, die als Schutzmaßnahme am abrutschgefährdeten Steilufer des Heidesees dient, wurde mehrfach in Brand gesetzt.

Anwohner berichten zudem von erheblichen Ruhestörungen, insbesondere an Wochenenden. Dabei treten zwei unterschiedliche Gruppen in Erscheinung: Einerseits Feiernde, die sich vor allem am See aufhalten und bis tief in die Nacht mit sehr lauter Musik feiern. Andererseits treffen sich an der Wendeschleife regelmäßig Autofahrer, die ihre Fahrzeuge präsentieren und ebenfalls zu Ruhestörungen beitragen.

Während diese Problematik ganzjährig besteht, spitzt sich die Lage an langen Sommerwochenenden deutlich zu.

Seitens der Behörden wird die Heide bislang nicht als besonderer Brennpunkt eingestuft. Dennoch erkannten der Leiter des Ordnungsamtes, Herr Lipp, sowie der Leiter des kommunalen Ordnungsdienstes an, dass es wiederholt zu Straftaten gekommen ist. Aufgrund der zeitlichen Häufung der Vorfälle sollen ab April verstärkt präventiv Streifen am Wochenende in die Heide geschickt werden. Nach drei Monaten ist eine Auswertung geplant, um mögliche Muster zu erkennen und gezieltere Maßnahmen ergreifen zu können.

Auf Krötenwanderung am Heidesee

Unter der fachkundigen Führung von Tobias Wirsing führten am 21.2. etwa zwölf Teilnehmende über den Weg „Toskana“, entlang des Grünen Wegs bis zum Ufer des Heidesees einen Nachtspaziergang durch. Dabei konnten wir einige Kröten bei Ihrer Wanderung zu geeigneten Laichplätzen beobachten und die Teilnehmenden erhielten anschauliche Einblicke in das Verhalten der wandernden Amphibien. Neben dem Heidesee spielen dabei auch private Teiche in der Umgebung eine wichtige Rolle als Laichplätze.

Vor Ort erklärte Tobias Wirsing, wie sich die Tiere im Wasser paaren: Das Männchen klammert sich auf den Rücken des Weibchens – eine Paarungsposition, die als Amplexus bezeichnet wird. Während das Weibchen lange Laichschnüre mit zahlreichen Eiern ins Wasser abgibt, gibt das Männchen gleichzeitig seine Spermien dazu. Auf diese Weise erfolgt die Befruchtung der Eier direkt im Wasser.

Männchen bleiben deutlich kleiner, und haben an den inneren Zehen der Vorderfüße sogenannte Brunftschwielen. Mit ihnen können Sie sich besser auf dem Rücken der Weibchen festklammern und zum Wasser tragen lassen. 

Dieses Jahr gelang auch die Beobachtung eines Bergmolches beim Überqueren der Alten Kreistraße. 

Wichtiger Hinweis zum Spielplatz am Jasmin-Weg

Der Spielplatz sieht zwar so aus als wäre er fertig – und als stünde nur noch der Bauzaun im Weg. Allerdings sind noch sicherheitstechnische Nacharbeiten erforderlich. Erst danach kann die finale Bauabnahme und die behördliche Sicherheitsprüfung erfolgen.

Das heißt: Die Eröffnung des Spielplatzes kann noch etwas dauern. Wir bitten um Geduld.

Im Frühjahr wird der Spielplatz jedoch zur Verfügung stehen. Wir werden zeitnah berichten und freuen uns schon auf das neue Betätigungsfeld für die lieben Kleinen.

Das Thema Ordnung und Sicherheit bleibt aktuell!

Wir haben in unserem Gespräch mit dem Ortsvorsteher Herrn Jäger auf die wiederholten Ruhestörungen, Anpöbeleien und Vermüllung rund um den Heidesee angesprochen. In letzter Zeit gab es zusätzliche Berichte über Vandalismus und offenes Feuer.

Herr Jäger hat diese Eskalation zum Anlass genommen, den kommunalen Ordnungsdienst und die zuständige Polizeibehörde anzuschreiben.

Mail von Herrn Jäger:

Betreff: Vandalismus an der Endhaltestelle Heide / Ärger rund um den Heidesee

Sehr geehrter Herr H., lieber M., liebe Kollegen*innen vom KOD,

es geht schon wieder massiv los rund um den Heidesee und an der Endhaltestelle.

  • Ruhestörung
  • Frei laufende Hund
  • Massive Verschmutzungen mit wildem Müll trotz ausreichend Müllbehältnissen
  • Fahrzeugtreffs
  • Randalierende und trinkende Menschen
  • Offene Feuer
  • Und nun aktuell zwei beschädigte Bäume an der Endhaltestelle

Natürlich sind wir uns der personellen Kapazitäten bewusst, aber wenn nicht regelmäßig eingeschritten wird, eskaliert es bei diesen Temperaturen schon wieder vor Ort.

Ich bitte daher im Rahmen der bestehenden personellen Kapazitäten einzuschreiten und bedanke mich für die Unterstützung.

Den Vorsitzenden vom Bürgerverein Heide, Gartenbauamt, Umweltamt, Liegenschaftsamt (Feldhut), TSK nehme ich in Kopie der Nachricht.

Wir werden hierzu in den Neureuter Nachrichten berichten und den Anwohnern empfehlen, bei Verstößen die Polizei zu rufen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Jäger

Ortsvorsteher
Stadt Karlsruhe
Ortsverwaltung Neureut
Neureuter Hauptstraße 256 – 258

76149 Karlsruhe

Die Kröten wandern bald wieder.

Im Verlauf dieser Woche sollen die Temperaturen deutlich steigen, sodass mit dem Beginn der diesjährigen Amphibienwanderung zum Heidesee zu rechnen ist. 

  • Am Donnerstag, den 20.2.25 wird abends um 18 Uhr die Schranke zum ersten Mal bis zum nächsten morgen 8:00 geschlossen.

Die Krötenwanderung endet witterungsabhängig im Zeitraum zwischen Ende Februar bis Ende März. Bis dahin wird die Schranke im obigen Rhythmus täglich geschlossen. Bei einem zu erwartenden mehrtägigen Kälteeinbruch kann die Schließung ausgesetzt werden.

Trockene Magerwiesen und Feuchtbiotope am Heidesee

Im Rahmen des Projekts „Artenkenntnis für alle“ fand am 21.8. unter sachkundiger Führung von Frau Dr. Judith Bieberich, die vom Naturkundemuseum Karlsruhe organisierte Exkursion „Pflanzenwelt am Heidesee“ statt. Sie betonte bei der Einführung, dass in Karlsruhe viele unterschiedliche Naturräume und Biotope auf engem Raum zu finden sind.

Die Begehung des Heidesees endet mit einem Moment der Fassungslosigkeit

Am 25.7.24 fand eine Begehung des Heidesees durch den Ortschaftsrat, die Ortsverwaltung, sowie durch das zuständigen – Tiefbauamt (TA) und das Umweltamt (UA) statt. Eingeladen war auch der Bürgerverein Neureut-Heide e.V.

Frau Heck (TBA), Frau Bergstroem und Herrn Tropf (beide UA) berichteten über den Zustand des Sees, die Maßnahmen und die Perspektive……

Das Leben im Heidesee ist zurück!

Die anhaltenden Regenfälle haben dem See gutgetan. Mit dem zugeführten Frischwasser wurde offensichtlich auch reichlich Sauerstoff in den See eingetragen.

Das Wasser ist jetzt klar, wie schon lange nicht mehr. Der Grund des Sees ist bis in größeren Tiefen vom Ufer aus erkennbar. Keine Spur von Schlamm ist mehr zu sehen. Auch die aufsteigenden Blasen sind verschwunden.

In seichtem Wasser schwimmen verschiedene Fischarten über gut erkennbare Kieselsteine und diverse Insektenarten bevölkern die Wasseroberfläche. Rote und blaue Libellen schwirren durch die Luft und ein Fischreiher hält nach Fischen Ausschau. Das Leben im Heidesee ist wieder zurück.

Es bleibt abzuwarten, ob sich das wieder etablierte Biotop, das zumindest in Ansätzen funktioniert, mittelfristig behaupten kann.
Mit „MEHR LESEN“ gelangen Sie zu einer kleinen Bildergalerie.