Natur vor unserer Haustür
etwas Besonderes und besonders schützenswertes
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Die besondere Lage der Heide
Mit dem Naturschutzgebiet „Alter Flugplatz“ im Süden, dem Landschaftsschutzgebiet „Neureuter Feldflur“ mit dem Heidesee im Westen, den Flächenhaften Naturdenkmalen „Sandrasen am Grünen Weg“ und „Sandgrube Grüner Weg-West“ im Norden sowie dem Hardtwald im Osten liegt die Heide trotz ihrer Nähe zur Innenstadt inmitten von ökologisch hochwertigen Naherholungsgebieten.
Bildquelle: GIS Portal Stadt Karlsruhe
Mit „MEHR LESEN“ gelangen Sie zu einer detaillierten Karte, die die Grenzen der Schutzgebiete genau anzeigt.
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Heidesee und Umgebung
Für die Umgebung des Heidesees sind schmale Bestände aus Schilf, Sandmagerrasen, und Feldhecken charakteristisch. Diese Biotoptypen sind als besonders schützenswert eingestuft.
Was soll geschützt werden und warum?
Unser Anliegen
Verträglichkeit für Mensch und Natur
Der Heide-See und die angrenzenden Flächen sind ein stark besuchtes Naherholungsgebiet in Stadtnähe. Hier leben aber auch seltene Pflanzen und Tiere in fragilen und geschützten Biotopen, die ein rücksichtsvolles Verhalten von allen Besuchern erfordern.
Wir möchten die Biotope vor unsrer Haustür erhalten und dazu beitragen, einen für Mensch und Natur verträglichen Weg zu finden, dies zu erreichen.
Hintergrund
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Zustand des Heidesees: Ergebnisse, Maßnahmen und Erläuterungen
Das Gutachten des Büros für Gewässerökologie bezüglich des Heidesees liegt vor und wurde am 4. Juli im Ortschaftsrat diskutiert.
Das Ergebnis: Dem Heidesee geht es schlecht!
Mit „MEHR LESEN“ erhalten Sie kurze Zusammenfassung über die Ergebnisse sowie einen stark vereinfachten Überblick, welche typischen Prozesse zu einem solchen Zustand führen.
Nachrichten zur Natur
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Bericht Veranstaltungen u. Aktivitäten | Gemeinschaft_Nachricht | Natur_Nachricht | Newsletter 07/26 | Ordnung und Sicherheit | Umgebung des Heidesees | Veranstaltung Bericht | Vortrag/Feier/Veranstaltung/Ausflug
Sag’s Annika: Guter Austausch und erste Maßnahmen
Im Rahmen der Aktion „Sag’s Annika“ der BNN haben Bürger die Möglichkeit, auf Missstände in ihrem Stadtteil aufmerksam zu machen. Der Bürgerverein nutzte diese Gelegenheit und lud Redakteurin Annika an die Wendeschleife ein, um die Situation vor Ort in den Fokus zu rücken. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher wurde auch der kommunale Ordnungsdienst hinzugezogen.
Am 18. März trafen sich Vertreter der BNN, des Ordnungsdienstes, der Ortsverwaltung, des Bürgervereins sowie Anwohner an der Wendeschleife, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Ortsvorsteher Thomas Jäger schilderte eine zunehmende Häufung von Vandalismus und Brandstiftung. So wurde eine installierte Absperrung, die verhindern soll, dass dort Autorennen im Kreis stattfinden, wiederholt beschädigt und kurz nach ihrer Instandsetzung erneut beschmiert. Auch Bäume wurden mutwillig zerstört.
Die Ortsverwaltung sah sich bereits gezwungen, Mülleimer abzubauen, nachdem diese regelmäßig beschädigt, ihr Inhalt verstreut und teils angezündet worden war. Auch die Benjeshecke, die als Schutzmaßnahme am abrutschgefährdeten Steilufer des Heidesees dient, wurde mehrfach in Brand gesetzt.
Anwohner berichten zudem von erheblichen Ruhestörungen, insbesondere an Wochenenden. Dabei treten zwei unterschiedliche Gruppen in Erscheinung: Einerseits Feiernde, die sich vor allem am See aufhalten und bis tief in die Nacht mit sehr lauter Musik feiern. Andererseits treffen sich an der Wendeschleife regelmäßig Autofahrer, die ihre Fahrzeuge präsentieren und ebenfalls zu Ruhestörungen beitragen.
Während diese Problematik ganzjährig besteht, spitzt sich die Lage an langen Sommerwochenenden deutlich zu.
Seitens der Behörden wird die Heide bislang nicht als besonderer Brennpunkt eingestuft. Dennoch erkannten der Leiter des Ordnungsamtes, Herr Lipp, sowie der Leiter des kommunalen Ordnungsdienstes an, dass es wiederholt zu Straftaten gekommen ist. Aufgrund der zeitlichen Häufung der Vorfälle sollen ab April verstärkt präventiv Streifen am Wochenende in die Heide geschickt werden. Nach drei Monaten ist eine Auswertung geplant, um mögliche Muster zu erkennen und gezieltere Maßnahmen ergreifen zu können.
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Auf Krötenwanderung am Heidesee
Unter der fachkundigen Führung von Tobias Wirsing führten am 21.2. etwa zwölf Teilnehmende über den Weg „Toskana“, entlang des Grünen Wegs bis zum Ufer des Heidesees einen Nachtspaziergang durch. Dabei konnten wir einige Kröten bei Ihrer Wanderung zu geeigneten Laichplätzen beobachten und die Teilnehmenden erhielten anschauliche Einblicke in das Verhalten der wandernden Amphibien. Neben dem Heidesee spielen dabei auch private Teiche in der Umgebung eine wichtige Rolle als Laichplätze.
Vor Ort erklärte Tobias Wirsing, wie sich die Tiere im Wasser paaren: Das Männchen klammert sich auf den Rücken des Weibchens – eine Paarungsposition, die als Amplexus bezeichnet wird. Während das Weibchen lange Laichschnüre mit zahlreichen Eiern ins Wasser abgibt, gibt das Männchen gleichzeitig seine Spermien dazu. Auf diese Weise erfolgt die Befruchtung der Eier direkt im Wasser.
Männchen bleiben deutlich kleiner, und haben an den inneren Zehen der Vorderfüße sogenannte Brunftschwielen. Mit ihnen können Sie sich besser auf dem Rücken der Weibchen festklammern und zum Wasser tragen lassen.

Dieses Jahr gelang auch die Beobachtung eines Bergmolches beim Überqueren der Alten Kreistraße.


