Regelmäßige Veranstaltungen und Dienste für die Gemeinschaft
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Aus dem Heidetreff wird der Heidetalk
Wir möchten mit den Menschen in der Heide weiterhin im Gespräch bleiben. Nachdem der Heidetreff nicht mehr so gut angenommen wurde wie am Anfang, möchten wir ein niederschwelliges Format anbieten.
Mit dem Heidetalk bieten wir Ihnen die Gelegenheit, bei einem kleinen Snack und einem Getränk mit uns über alles, was die Heide betrifft, zu diskutieren. Der Heidetalk findet vor einer öffentlichen Vorstandssitzung statt, an der Themen von besonderem allgemeinem Interesse besprochen werden. Sie können auch gerne bleiben und an der Vorstandssitzung als Gast teilnehmen und zuhören.
Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche und Anregungen.
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Heideputz
Im Rahmen der Dreck-weg-Wochen laden wir im Frühjahr zu unserem traditionellen Heideputz ein, um gemeinsam die Gegend rund um den Heidesee von Unrat zu befreien.
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Freizeit, Gemeinschaft stiftend | Gemeinschaft_Artikel_permanent | Vortrag/Feier/Veranstaltung/Ausflug
Kindersachen-Flohmarkt
Im Frühling und im Herbst organisieren wir regelmäßig einen Flohmarkt für gebrauchte und nützliche Dinge rund um das Kind.
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Volleyballfeld im Winterschlaf
Dank der Ortsverwaltung Neureut gibt es seit einigen Jahren ein Beachvolleyballfeld auf der großen Wiese an der Endhaltestelle Straßenbahnlinie 1.
Für den Betrieb ist der Bürgerverein Neureut-Heide verantwortlich. Zurzeit its das Netz abgebaut!
Unser Anliegen
Mehr als 2500 Menschen leben heute in der Heide. Gute Nachbarschaft
ist entscheidend für die Wohn- und Lebensqualität. Als Bürgerverein
fördern wir aktiv die Gemeinschaft. Hierzu organisieren wir gemeinsame
Aktionen und Unternehmungen. Wir laden ein zum Austausch, um
wichtige Anliegen aufgreifen und gute Vorschläge entwickeln zu können.
Diese setzen wir soweit möglich selbst um oder bringen sie in den Dialog
mit Ortsverwaltung und Stadt Karlsruhe ein.
Wir laden alle Menschen aus der Heide ein, mitzuwirken. Jede und jeder
ist willkommen, unabhängig, ob in der alten oder in der neuen Heide
ansässig, ob erst zugezogen oder schon vor Jahrzehnten, ob jung oder alt.
Wir wollen Menschen aus der Heide in unterschiedlichen Lebens- und
Wohnsituationen zusammenbringen.
Aufgefallen
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Aufgefallen Gemeinschaft | Homepage – Aktuelle Nachricht | Newsletter 11/24 | Vortrag/Feier/Veranstaltung/Ausflug
Der Spielplatz am Jasminweg wird komplett erneuert!
Viele betroffene junge Mütter und Väter mit Kindern, interessierte Großeltern, Nachbarn, Mitglieder des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung sind der Einladung des Gartenbauamtes zur Bürgerinformation gefolgt, um sich über die anstehende Erneuerung des Spielplatzes am Jasminweg zu informieren.
Die Planerinnen berichteten, dass der gesamte Spielplatz erneuert wird. Die noch vorhandenen Spielgeräte für die Kleinsten und die Himmelschaukel sind altersbedingt erneuerungsbedürftig. Für die Seilbahn gibt es keine Ersatzteile mehr, sodass sie auch ersetzt werden muss.
Der Spielplatz wird in 3 Bereiche gegliedert
- Ein Bereich für Kinder bis 4 Jahre,
- Zwei Bereiche für Kinder von 4 bis 8 Jahre
Nachrichten zur Gemeinschaft
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Bericht Veranstaltungen u. Aktivitäten | Gemeinschaft_Nachricht | Newsletter 02/26 | Veranstaltung Bericht | Vortrag/Feier/Veranstaltung/Ausflug
Vortrag: Mikroplastik in der Umwelt
Am 26. Januar 2026 hielt Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) einen informativen Vortrag zum Thema „Mikroplastik in der Umwelt“. Rund zwölf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Ausführungen aufmerksam, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.
In ihrem Vortrag machte Frau Ziemann deutlich, wie vielfältig Kunststoffe heute sind: Es gibt fast 200 verschiedene Kunststoffarten und mehr als 10.000 Kunststoffsorten. Additive wie z.B. UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Farbstoffe verleihen den Materialien ihre gewünschten Eigenschaften.
Die weltweite Produktion ist enorm: Über acht Milliarden Tonnen Kunststoffe wurden seit 1950 bereits hergestellt. Knapp fünf Milliarden Tonnen davon befinden sich heute auf Deponien oder direkt in der Umwelt.
Durch Verwitterung zerbröseln Kunststoffe in immer kleinere Teile- so wird aus Makroplastik (Stücke größer als fünf Millimeter) über die Zeit Mikroplastik, also Partikel kleiner als einen Millimeter bis hinunter zu einem Mikrometer. Gelangen diese Kunststoffe durch menschlichen Einfluss oder durch Wind und Wetter in Flusssysteme, wird ein Großteil ins Meer transportiert, wo sie weiter zerkleinert werden. Die Mikroplastikpartikel im Meer stammen besonders häufig aus Textilien (35 %), Reifenabrieb (28 %) und Stadtstaub (24 %); der Rest kommt aus unterschiedlichen Quellen.
Konventionelle mechanisch-biologische Kläranlagen entfernen zwar etwa 99 % des Mikroplastiks aus dem Abwasser, doch die Partikel verbleiben im Klärschlamm. Wird dieser nicht verbrannt, sondern als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, kann das Mikroplastik wieder in die Umwelt gelangen.
Die Gefährlichkeit von Mikroplastik lässt sich bislang nicht abschließend bewerten. Je nach enthaltenen Chemikalien und Umweltbedingungen entstehen Partikel mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gelangen diese in Pflanzen oder in die Körper von Tieren und Menschen, können verschiedene Reaktionen auftreten. Bekannt ist bisher, dass unter bestimmten Bedingungen giftige Additive freigesetzt werden können und kleinste Partikel (vor allem. Nanoplastik) in Gewebezellen eindringen können, wo sie entzündliche Reaktionen auslösen. Umfang und Bedeutung sowie mögliche Gefährdungen sind weiterhin Gegenstand der Forschung.
Zur Verringerung der Umweltbelastung hat die EU unter anderem eine Einwegkunststoffrichtlinie erlassen: Einwegprodukte, für die es Alternativen gibt, werden verboten, Recyclingsysteme sind verpflichtend und die Recyclingquote soll steigen. In der Praxis ist dies schwierig, da Kunststoffe oft noch nicht sortenrein getrennt werden können und Recycling aufwendig ist.
Auch Biokunststoffe sind keine einfache Lösung: nur wenige davon sind unter ganz bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar, die allerdings meistens weder im Meer noch im Boden oder im heimischen Komposthaufen gegeben sind.
Abschließend wurde aufgezeigt: Jede und jeder kann zur Vermeidung von Mikroplastik beitragen – etwa durch weniger Autofahren und angepasste Fahrweise, wodurch Reifenabrieb reduziert wird oder die richtige Entsorgung von Flusen aus Waschmaschine oder Trockner im Restmüll, die Vermeidung von sog. „schwarzem“ Kunststoff, der sich nicht recyceln lässt, und insgesamt einem bewussteren Umgang mit Plastik. Jede und jeder sollte tun, was im eigenen Rahmen möglich ist.
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Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!
Ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich allmählich dem Ende zu. Der Bürgerverein Neureut-Heide bedankt sich bei allen, die unsere Arbeit begleitet und unterstützt haben.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine ruhige Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Auch 2026 möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen für eine lebenswerte Heide einsetzen.

