Vortrag: Mikroplastik in der Umwelt

Am 26. Januar 2026 hielt Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) einen informativen Vortrag zum Thema „Mikroplastik in der Umwelt“. Rund zwölf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Ausführungen aufmerksam, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.

In ihrem Vortrag machte Frau Ziemann deutlich, wie vielfältig Kunststoffe heute sind: Es gibt fast 200 verschiedene Kunststoffarten und mehr als 10.000 Kunststoffsorten. Additive wie z.B. UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Farbstoffe verleihen den Materialien ihre gewünschten Eigenschaften.

Die weltweite Produktion ist enorm: Über acht Milliarden Tonnen Kunststoffe wurden seit 1950 bereits hergestellt. Knapp fünf Milliarden Tonnen davon befinden sich heute auf Deponien oder direkt in der Umwelt.

Durch Verwitterung zerbröseln Kunststoffe in immer kleinere Teile- so wird aus Makroplastik (Stücke größer als fünf Millimeter) über die Zeit Mikroplastik, also Partikel kleiner als einen Millimeter bis hinunter zu einem Mikrometer. Gelangen diese Kunststoffe durch menschlichen Einfluss oder durch Wind und Wetter in Flusssysteme, wird ein Großteil ins Meer transportiert, wo sie weiter zerkleinert werden. Die Mikroplastikpartikel im Meer stammen besonders häufig aus Textilien (35 %), Reifenabrieb (28 %) und Stadtstaub (24 %); der Rest kommt aus unterschiedlichen Quellen.

Konventionelle mechanisch-biologische Kläranlagen entfernen zwar etwa 99 % des Mikroplastiks aus dem Abwasser, doch die Partikel verbleiben im Klärschlamm. Wird dieser nicht verbrannt, sondern als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, kann das Mikroplastik wieder in die Umwelt gelangen.

Die Gefährlichkeit von Mikroplastik lässt sich bislang nicht abschließend bewerten. Je nach enthaltenen Chemikalien und Umweltbedingungen entstehen Partikel mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gelangen diese in Pflanzen oder in die Körper von Tieren und Menschen, können verschiedene Reaktionen auftreten. Bekannt ist bisher, dass unter bestimmten Bedingungen giftige Additive freigesetzt werden können und kleinste Partikel (vor allem. Nanoplastik) in Gewebezellen eindringen können, wo sie entzündliche Reaktionen auslösen. Umfang und Bedeutung sowie mögliche Gefährdungen sind weiterhin Gegenstand der Forschung.

Zur Verringerung der Umweltbelastung hat die EU unter anderem eine Einwegkunststoffrichtlinie erlassen: Einwegprodukte, für die es Alternativen gibt, werden verboten, Recyclingsysteme sind verpflichtend und die Recyclingquote soll steigen. In der Praxis ist dies schwierig, da Kunststoffe oft noch nicht sortenrein getrennt werden können und Recycling aufwendig ist.

Auch Biokunststoffe sind keine einfache Lösung: nur wenige davon sind unter ganz bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar, die allerdings meistens weder im Meer noch im Boden oder im heimischen Komposthaufen gegeben sind.

Abschließend wurde aufgezeigt: Jede und jeder kann zur Vermeidung von Mikroplastik beitragen – etwa durch weniger Autofahren und angepasste Fahrweise, wodurch Reifenabrieb reduziert wird oder die richtige Entsorgung von Flusen aus Waschmaschine oder Trockner im Restmüll, die Vermeidung von sog. „schwarzem“ Kunststoff, der sich nicht recyceln lässt, und insgesamt einem bewussteren Umgang mit Plastik. Jede und jeder sollte tun, was im eigenen Rahmen möglich ist.

Weihnachten

Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!

Ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich allmählich dem Ende zu. Der Bürgerverein Neureut-Heide bedankt sich bei allen, die unsere Arbeit begleitet und unterstützt haben.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine ruhige Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Auch 2026 möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen für eine lebenswerte Heide einsetzen.

Vortrag „Mikroplastik in der Umwelt“

Der Bürgerverein lädt zu einem Vortrag über Mikroplastik ins Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, ein. Als Referentin wird Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA) Herkunft, Auswirkungen und Vermeidung von Mikroplastik erläutern sowie aktuelle Forschungsansätze vorstellen.

  • WANN: 26. Januar, 19:30 Uhr   
  • WO: Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, 76149 Karlsruhe          

Worum geht es in diesem Vortrag?

Plastik ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken – es begegnet uns in Verpackungen, Elektronik und zahlreichen weiteren Anwendungen.

Mit der zunehmenden Produktion steigen jedoch auch die Mengen an Plastikabfällen, die häufig bereits nach kurzer Nutzung in die Umwelt gelangen und dort zu Mikroplastik zerfallen. Die Belastung nimmt stetig zu, weshalb eine genaue Untersuchung und Überwachung dringend erforderlich ist. Die Referentin Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA)) wird erläutern, wie Mikroplastik entsteht, auf welchen Wegen es in Böden, Gewässer und Luft gelangt und wie es sich dort verhält. Ebenso werden Methoden zur Erfassung und mögliche technische und natürliche Wege zur Entfernung vorgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen gegen Plastikmüll und Mikroplastik: vom verantwortungsvollen Umgang mit Plastik über Chancen und Grenzen von Bioplastik bis hin zu politischen Regelungen und modernen Recyclingverfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie groß die Herausforderung „Plastik in der Umwelt“ wirklich ist – und was wir als Gesellschaft tun können.

Nachbarschafts-Fest 2025

Nachbarschaftsfest am 8. November – wieder ein voller Erfolg

Wie schon im Vorjahr fand auch das diesjährige Nachbarschaftsfest in der Heide großen Zuspruch. Mehr als 50 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen – von Kindern bis hin zu Seniorinnen und Senioren – kamen bei kühlem, aber trockenen Herbstwetter im Heckenrosenweg zusammen. Die Gäste nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen und geselligem Beisammensein. Ein häufig angesprochenes Thema war die nunmehr geltende Geschwindigkeitsbegrenzung im Klammweg, die allgemein begrüßt wird. Gleichzeitig äußerten einige Anwesende den Eindruck, dass der Durchgangsverkehr in der Flughafenstraße zugenommen habe.

Für das leibliche Wohl sorgten u.a. Glühwein, Kinderpunsch und Dambedeis, ein offenes Feuer sorgte für angenehme Wärme und erfreute insbesondere die jüngsten Gäste. Besonders schön war, dass sich auch beim diesjährigen Fest so manche neue Bekanntschaft ergab und sich Nachbarinnen und Nachbarn miteinander vernetzten.

Ein herzlicher Dank gilt den Gastgebern, die ihr Grundstück erneut zur Verfügung stellten und damit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in der Heide leisteten.

Trinkwasserbrunnen als Teil der Strategie zur Hitzeanpassung

Die Stadt Karlsruhe plant, in den Jahren 2026 und 2027 zusätzliche Trinkwasserbrunnen in Neureut-Heide und der Nordstadt zu errichten. Damit reagiert die Stadt auf Vorschläge aus der Bürgerschaft und vom Bürgerverein Neureut-Heide und natürlich auch auf den erkennbaren Bedarf in den genannten Quartieren, wo bislang nur eine Refillstation mit eingeschränkten Öffnungszeiten zur Verfügung steht.

Mehrere Standorte, darunter die Straßenbahnschleife Neureut-Heide, der Bereich an der Kita Flughafenstraße/Weißdornweg sowie Plätze in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten, werden derzeit geprüft. Besonders sinnvoll erscheint nach Einschätzung der Stadt ein Trinkwasserbrunnen in der Nähe des Quartiersspielplatzes Jasminweg – dort, wo aktuell bereits Bauarbeiten stattfinden.

Die Finanzierung soll im nächsten Doppelhaushalt beschlossen werden. Der Bürgerverein begrüßt diese Entwicklung als wichtigen Beitrag zur Hitzeanpassung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Bauarbeiten am Spielplatz Jasmin-Weg haben begonnen!

Die Arbeiten zur Erneuerung des Spielplatzes im Jasmin-Weg sind gestartet – die Baustelle ist derzeit nicht zu übersehen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben es sicher schon bemerkt: Der angrenzende Fuß- und Radweg ist für die Dauer der Arbeiten gesperrt.

Die Vorfreude auf den neuen Spielplatz ist groß, denn er wird den Kindern im Quartier attraktive Spielmöglichkeiten bieten. Eine Beschreibung der geplanten Ausstattung finden Sie unter folgendem Link:

Bis zur Fertigstellung bitten wir noch um etwas Geduld. Die Bauarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen.

Umso mehr freuen wir uns aber schon darauf, den neu gestalteten Spielplatz im kommenden Jahr rege zu nutzen und hoffen, dass er zum Treffpunkt für Kinder und Eltern in der Heide wird.

Helfende Hände für unser 2. Nachbarschaftsfest am 8.11. gesucht!

Es ist geschafft. Tempo 30 gilt im Klammweg. Wir wollen dies mit unserem 2. Nachbarschaftsfest am 8.11. mit Glühwein, Kinderpunsch und Dambedeis gebührend feiern. Allerdings fehlen uns

  • beim Aufbau ab 15:00
  • bei der Versorgung der Gäste ab 17:00,
  • um beim Aufräumen ab ca. 22:00

noch fleißige Helferinnen und Helfer.

Mit nachstehendem Link gelangen Sie zu einer Tabelle, in der die einzelnen Tätigkeiten, bei denen wir Hilfe benötigen, aufgeführt sind:

Bei Interesse bitten wir Sie, sich mit nachstehendem Link online einzutragen:

Wir kontaktieren Sie, um weitere Details abzusprechen.

Wir möchten uns schon jetzt für Ihr Engagement bedanken. Wenn sich genügend Helfer melden, steht außer dem Wettergott einem gelungenen Fest nichts mehr im Wege.

Der Heidetalk finden zum ersten Mal am 15.7.25 statt!

Wir möchten Sie hiermit recht herzlich zum ersten Heidetalk und zu der darauf folgenden öffentlichen Vorstandsitzung des Bürgervereins Neureut-Heide e. V. einladen.

  • Der Heildetalk beginnt um 18:30 im Mikado, Kanalweg 52.
  • Die darauffolgende öffentliche Vorstandssitzung startet um 19:30.

Mit dem Heidetalk bieten wir Ihnen die Gelegenheit, bei einem kleinen Snack und einem Getränk mit uns über alles, was die Heide betrifft, zu diskutieren. Sie können auch gerne bleiben und an der öffentlichen Vorstandssitzung als Gast teilnehmen und zuhören.

Vor allem das Thema Ordnung und Sicherheit, das wir gleich am Anfang behandeln, dürfte nach dem erneuten Brand der Benjeshecke, sehr aktuell und vom allgemeinen Interesse sein.
Wenn Sie an unserem Herbstflohmarkt rund um das Kind als Käufer oder Verkäufer oder an unsrem Nachbarschaftsfest im November teilnehmen möchten, dann erhalten Sie bei den nächsten Tagesordnungspunkten vorab wichtige Informationen. Sie erfahren aber auch, wo wir Unterstützung benötigen und wie Sie sich einbringen können.

Der nachstehende Link führt Sie zu der Tagesordnung:

Sie erleichtern uns die Planung, wenn Sie sich mit nachstehendem Link zum Heidetalk bzw. als Gast zu der Vorstandsitzung anmelden würden. Sie können aber auch gerne spontan vorbeikommen.

Der neue Quartierspielplatz am Jasminweg sieht so aus.

In der Ortschaftsratssitzung am 10.12. stellte Frau Monika Parsdorfer die vom Gartenbauamt erstellte Planung des Spielplatzes am Jasminweg vor.
Ausgangspunkt hierfür waren die bei der Informationsveranstaltung im Juli gesammelten Wünsche und Anregungen von betroffenen Eltern, Kindern oder Großeltern.

Wie angekündigt gibt es einen Bereich für Kinder bis 5 Jahre und einen getrennten Bereich für ältere Kinder bis 14 Jahre.

Wenn Sie weiter lesen, erfahren Sie, welche Spielgeräte vorgesehen sind und welche sonstigen baulichen Veränderungen geplant sind.

Ein gelungenes Nachbarschaftsfest und eine Prise Hoffnung

Die Nachricht, dass der Klammweg eine Tempo-30-Zone werden soll, wurde sowohl von den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, als auch vom Bürgerverein mit großer Erleichterung aufgenommen. Auch wenn die letzten Hürden noch nicht genommen sind, so ist der erste offizielle Schritt durch die Verwaltung erfolgt.
Dies war für uns Anlass genug, um mit den Nachbarn zu feiern. Die Resonanz war überwältigend. Es haben sich 65 Personen, einschließlich Helfer und Vorstandsmitglieder des Bürgervereins angemeldet. Hinzu kamen noch einige spontane Gäste.