Das Gartenbauamt stellt vor: Die Neureuter Feldflur als Teil der Grünen Nordspange

Wie lassen sich wertvolle Freiräume in der Stadt erhalten, aufwerten und miteinander verbinden?

Bei einem gemeinsamen Spaziergang, organisiert durch das Gartenbauamt Karlsruhe, durch die Neureuter Feldflur geht es um genau diese Frage. Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit Äckern, Wiesen, Brachen, Gärten, Hecken, Baumgruppen, dem Heidesee und der Binnendüne ist nicht nur ein wichtiger Naherholungsraum, sondern bietet auch besonderen Lebensraum für Pflanzen und Insekten.

Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe stellt vor Ort sein Maßnahmenkonzept vor und erläutert, wie die Neureuter Feldflur künftig als Teil der Grünen Nordspange behutsam weiterentwickelt und besser miteinander vernetzt werden soll. Im Mittelpunkt stehen dabei Landschaftsqualität, Biodiversität und eine attraktive Naherholung.

Freitag, 9. Oktober | 15:00–17:00 Uhr
Treffpunkt: Endhaltestelle Neureut-Heide, Weißdornweg, 76149 Karlsruhe
Teilnahme: kostenlos, Anmeldung erforderlich

Mit Hans-Volker Müller, Landschaftsplaner, und Tim Schorb-Walschburger, Architekt und Junior-Stadtplaner, beide vom Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe.

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Endhaltestelle und Umgebung: Wie ist die aktuelle Situation?

In der Vergangenheit gab es an der Endhaltestelle Neureut-Heide und am Heidesee immer wieder Probleme mit Müll und Lärm, insbesondere in den Nachtstunden. Im April waren wir hierzu mit der Ortsverwaltung und dem Kommunalen Ordnungsdienst im Austausch. Dabei wurden verschiedene Verbesserungsmaßnahmen vereinbart – mehr dazu in unserem Artikel zum Gespräch und den ersten Maßnahmen.

Nun möchten wir wissen: Wie wird die Situation heute wahrgenommen? Hat sich inzwischen etwas verbessert?

Dazu haben wir eine kurze Umfrage erstellt. Sie richtet sich sowohl an Anwohnerinnen und Anwohner sowie an Personen, die von Lärmbelästigung betroffen sind, als auch an alle, die regelmäßig oder gelegentlich an der Endhaltestelle oder am Heidesee vorbeikommen.

Die Umfrage dauert nur etwa 2 Minuten. Ihre Rückmeldung hilft uns, ein möglichst objektives Bild der aktuellen Situation zu bekommen.

Die Ergebnisse werden wir der Ortsverwaltung und dem Kommunalen Ordnungsdienst zukommen lassen und anschließend mit ihnen besprechen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Rückmeldung!

Externer Beitrag: Filmfestival der Generationen

Dieses bundesweite Festival startet im Oktober 2026 und bringt Filme rund um die Themen Älterwerden, gesellschaftlichen Wandel und generationenübergreifendes Miteinander direkt in die Karlsruher Stadtteile. Organisiert wird es vom Seniorenbüro und der Stadtteilkoordination. Der Eintritt zu den meisten dieser Veranstaltungen ist kostenfrei.

Medizinischer Rat DIGITAL – Chancen, Grenzen und neue Möglichkeiten durch KI

Etwa ein Dutzend Interessierte folgte dem Vortrag von Dr. Gerhard Göckel über die Möglichkeiten und Grenzen medizinischer Informationen aus dem Internet.

Gleich zu Beginn machte der Referent deutlich, dass es Notfälle gibt, in denen keine Zeit für eine Internetrecherche bleibt. Bei einer bewusstlosen Person, die nicht mehr atmet, sollte mit der Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes begonnen werden. Die Notrufnummer 112 sollte unmittelbar verständigt werden. Auch medizinische Laien sollten sich diese lebensrettende Maßnahme zutrauen. Zur Veranschaulichung empfahl Dr. Göckel ein Lehrvideo, das die Herzdruckmassage Schritt für Schritt erklärt: Herzdruckmassage Schritt für Schritt erklärt. Die genannte Notrufnummer ist auch bei Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall, Erstickungsgefahr, schweren Verletzungen neuen Krampfanfällen zu verständigen. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist ansonsten über Tel.: 116117 zu erreichen

Bei neu aufgetretenen Beschwerden können geprüfte Symptom-Checker eine schnelle und jederzeit verfügbare kostenlose und werbefrei Orientierung bieten. Sie helfen dabei, Beschwerden erstmals einzuschätzen und zu beurteilen, ob rasches ärztliches Handeln erforderlich ist. Anhand eines Praxisbeispiels demonstrierte Dr. Göckel die Funktionsweise eines solchen Online-Angebots. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Symptom-Checker einen Arztbesuch nicht ersetzen können, da weder eine körperliche Untersuchung noch Labor- oder andere Untersuchungsbefunde vorliegen.

Für verlässliche Informationen zu häufigen Erkrankungen empfahl der Referent ausschließlich zuverlässige Internetseiten, von denen er exemplarisch einige vorstellte.

Darüber hinaus präsentierte Dr. Göckel digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die Patientinnen und Patienten dabei unterstützen können, ihre Erkrankung selbstständig günstig zu beeinflussen. Anhand eines Beispiels zeigte er deren Einsatzmöglichkeiten. DIGAs sind geprüft und zertifiziert. Die Kosten werden bei gesicherter Diagnose von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die gernerative künstliche Intelligenz (KI). Nachdem Dr. Göckel deren Funktionsweise allgemeinverständlich erläutert hatte, zeigte er Chancen und Grenzen dieser Technologie auf. Obwohl KI im Dialog nahezu menschlich wirkt und selbst komplexe Sachverhalte verständlich erklären kann, handelt es sich letztlich um eine Maschine. Besonders hilfreich kann sie sein, um medizinische Informationen besser zu verstehen. So können beispielsweise Arztbriefe in eine für Patientinnen und Patienten in verständliche Sprache übertragen und gezielte Rückfragen gestellt werden ohne die Privatsphäre preis zu geben

Der Referent wies jedoch auch darauf hin, dass KI-Systeme vereinzelt falsche oder frei erfundene Aussagen erzeugen können. Solche sogenannten Halluzinationen entstehen, weil die KI die statistisch wahrscheinliche Antwort berechnet. Nach seiner Einschätzung sind diese Fehler inzwischen deutlich seltener geworden durch ergänzende Module. Diese Halluzinationen sind aber im System selbst begründet, blindes Vertrauen sollte vermieden werden.

Dankenswerterweise hat Dr. Göckel die wichtigsten Internetadressen in einer Linkliste zusammengestellt, die bei Interesse mit nachstehendem Link angefordert werden kann:

Der Vorstand bedankt sich herzlich bei Dr. Gerhard Göckel für den informativen und kurzweiligen Vortrag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen zahlreiche praktische Anregungen und wertvolle neue Erkenntnisse mit nach Hause. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern.

Ein weiterer Trinkwasserbrunnen in Planung

Im Zusammenhang mit der kürzlich zu Ende gegangenen Hitzewelle wurde der Bürgerverein darauf aufmerksam gemacht, dass es – abgesehen von den drei Trinkwasserbrunnen in der Neureuter Hauptstraße – keine weiteren öffentlichen Trinkwasserbrunnen in Neureut gibt.

Wir haben deshalb bei der Ortsverwaltung nach dem aktuellen Planungsstand gefragt.

Nach Auskunft des Gartenbauamtes ist ein weiterer Trinkbrunnen für Neureut bereits in die Planung aufgenommen worden; als möglicher Standort wird unter anderem der Bereich rund um den Jasminweg geprüft. Die Umsetzung hängt von der vorhandenen Infrastruktur sowie den verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen ab. Auch Wartung, Pflege und die hygienische Überwachung müssen dauerhaft sichergestellt werden.

Gemeinsam für einen sicheren Schulweg der Heide-Kinder zur Südschule

Wie auf der letzten Jahreshauptversammlung angesprochen, fährt der Bus die sichere Haltestelle hinter der Schule aufgrund einer nicht mehr möglichen Abbiegung am Bahnübergang in die Welschneureuter Straße sowie aus finanziellen Gründen der Stadt Karlsruhe nicht mehr an. Die ursprünglich angedachte Verlegung der Haltestelle in unmittelbare Nähe der Schule hätte zu einer schulischen Aufsichtspflicht an der Haltestelle geführt, was einen erheblichen organisatorischen und haftungsrechtlichen Aufwand für die Schule bedeutet hätte. Daher befinden sich die Haltestellen nun in der Nähe des Bahnübergangs.

Betroffene Eltern haben hierzu ein Gespräch mit der Schulleitung, dem Elternbeirat, einer am Thema interessierten Ortschaftsrätin sowie dem Bürgerverein geführt, mit dem Ziel, den Schulweg sicherer zu gestalten.

Als mögliche Verbesserungen wurden besprochen:

  • Verstärkte pädagogische Vermittlung wichtiger Regeln für den sicheren Schulweg.
  • Anfrage an die Polizei für ein Schulweg-Sicherheitstraining.
  • Besonders in den ersten Wochen nach den Sommerferien könnten Eltern die Kinder freiwillig zur Haltestelle begleiten, insbesondere Erstklässler. Hierfür könnte ein Sammelpunkt in der Schule benannt werden, von dem aus die Kinder gemeinsam zur Bushaltestelle gehen. Ziel ist, dass die Kinder den Weg später sicher und selbstständig zurücklegen können.
  • Nutzung der bestehenden Kommunikationsgruppe zur gegenseitigen Information und Unterstützung der Eltern von Buskindern.
  • Verbesserung der Sicherheit an der Haltestelle durch auffällige Markierungen, die einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur viel befahrenen Straße verdeutlichen, oder durch entsprechende Hinweisschilder.
  • Prüfung, ob morgens wieder die obere Haltestelle an der Schule angefahren werden kann. Hierzu bedarf es jedoch eines Antrags im Gemeinderat, der dort auch eine Mehrheit finden muss.

Abschließend gilt ein herzlicher Dank allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung, insbesondere der Schulleitung für die konstruktive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, gemeinsam an Verbesserungen für einen sicheren Schulweg zu arbeiten.

24.7. Informationsabend: Medizinischer Rat – DIGITAL

Der Bürgerverein Neureut-Heide e. V. lädt Sie herzlich zu einem spannenden Informationsabend ein.

Immer mehr Menschen nutzen Suchmaschinen, Gesundheitsportale oder Künstliche Intelligenz, um medizinische Fragen zu klären. Doch wie zuverlässig sind die erhaltenen Antworten? Wo liegen die Chancen und Risiken?

Herr Dr. med. Gerhard Göckel beleuchtet dieses aktuelle Thema in einem Impulsvortrag und steht anschließend für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Themen des Abends:

  • bei neu aufgetretenen Beschwerden
  • Symptomchecker
  • Zuverlässige Quellen im Internet
  • Digitale Gesundheitsanwendungen
  • Bewertung KI-generierter Antworten

Freitag, 24. Juli 2026, 20:00 Uhr

Mikado
Kanalweg 52
76149 Karlsruhe

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über eine freiwillige Spende freuen wir uns.

Der Bürgerverein Neureut-Heide e. V. freut sich auf Ihren Besuch.

Externer Beitrag der KEK: Energiewende für Mieterinnen und Mieter

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur teilt mit

Sie möchten die Energiewende mitgestalten, wohnen aber zur Miete? Dann sind Sie bei diesem Workshop genau richtig. Erfahren Sie praxisnah und verständlich, welche Möglichkeiten es gibt, auch ohne Eigenheim aktiv zu werden. Freuen Sie sich auf konkrete Alltagstipps, spannende Einblicke und den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Bringen Sie Ihre Fragen mit und entdecken Sie, wie einfach es sein kann, selbst für die Energiewende aktiv zu werden. Der Workshop findet in Kooperation mit dem Institut für Regionalwissenschaft (IfR) des KIT statt.

Termin: 25.06.2026 von 10-12:30 Uhr
Ort: CORNER am Kronenplatz Karlsruhe

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.kek-karlsruhe.de/events/corner-workshop/

Kurzer Zwischenbericht zur 2. Rheinbrücke und der Querspange

Eine entsprechende Nachfrage der Ortschaftsrätin Frau Andor ergab zwar nur wenige neue Erkenntnisse, dennoch sind drei Aussagen besonders interessant:

• Das „neue“ Bundesverkehrsministerium hat zugesagt, dass alle Bauvorhaben mit bestehendem Baurecht weiterhin vorangetrieben werden sollen. Dies betrifft auch die 2. Rheinbrücke.

• Das Regierungspräsidium Karlsruhe arbeitet weiterhin an der Querspange, die von der 2. Rheinbrücke zur B36 führen und auf Höhe des TuS Neureut einmünden soll. Zudem wird die Verkehrsuntersuchung derzeit auf den Prognosehorizont 2040 fortgeschrieben. Die Ergebnisse werden auch in die Entscheidung einfließen, ob die Querspange vierspurig ausgebaut wird. Ein vierspuriger Ausbau erscheint derzeit eher wahrscheinlich.

• Das Regierungspräsidium hat zur Bodenerkundung Bohrungen entlang des gesamten geplanten Streckenverlaufs der Querspange in Auftrag gegeben.

Siehe hierzu die entsprechende Pressemitteilung.