Bitte vormerken: Vortrag „Mikroplastik in der Umwelt“

Der Bürgerverein lädt zu einem Vortrag über Mikroplastik ins Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, ein. Als Referentin wird Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA) Herkunft, Auswirkungen und Vermeidung von Mikroplastik erläutern sowie aktuelle Forschungsansätze vorstellen.

  • WANN: 26. Januar, 19:30 Uhr   
  • WO: Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, 76149 Karlsruhe          

Worum geht es in diesem Vortrag?

Plastik ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken – es begegnet uns in Verpackungen, Elektronik und zahlreichen weiteren Anwendungen.

Mit der zunehmenden Produktion steigen jedoch auch die Mengen an Plastikabfällen, die häufig bereits nach kurzer Nutzung in die Umwelt gelangen und dort zu Mikroplastik zerfallen. Die Belastung nimmt stetig zu, weshalb eine genaue Untersuchung und Überwachung dringend erforderlich ist. Die Referentin Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA)) wird erläutern, wie Mikroplastik entsteht, auf welchen Wegen es in Böden, Gewässer und Luft gelangt und wie es sich dort verhält. Ebenso werden Methoden zur Erfassung und mögliche technische und natürliche Wege zur Entfernung vorgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen gegen Plastikmüll und Mikroplastik: vom verantwortungsvollen Umgang mit Plastik über Chancen und Grenzen von Bioplastik bis hin zu politischen Regelungen und modernen Recyclingverfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie groß die Herausforderung „Plastik in der Umwelt“ wirklich ist – und was wir als Gesellschaft tun können.

Trinkwasserbrunnen als Teil der Strategie zur Hitzeanpassung

Die Stadt Karlsruhe plant, in den Jahren 2026 und 2027 zusätzliche Trinkwasserbrunnen in Neureut-Heide und der Nordstadt zu errichten. Damit reagiert die Stadt auf Vorschläge aus der Bürgerschaft und vom Bürgerverein Neureut-Heide und natürlich auch auf den erkennbaren Bedarf in den genannten Quartieren, wo bislang nur eine Refillstation mit eingeschränkten Öffnungszeiten zur Verfügung steht.

Mehrere Standorte, darunter die Straßenbahnschleife Neureut-Heide, der Bereich an der Kita Flughafenstraße/Weißdornweg sowie Plätze in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten, werden derzeit geprüft. Besonders sinnvoll erscheint nach Einschätzung der Stadt ein Trinkwasserbrunnen in der Nähe des Quartiersspielplatzes Jasminweg – dort, wo aktuell bereits Bauarbeiten stattfinden.

Die Finanzierung soll im nächsten Doppelhaushalt beschlossen werden. Der Bürgerverein begrüßt diese Entwicklung als wichtigen Beitrag zur Hitzeanpassung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Zukunftssicher Heizen – großes Interesse beim Infoabend

Großes Interesse am Thema klimafreundliches Heizen zeigte sich beim Infoabend „Zukunftssicher Heizen“ am 15. Oktober 2025 in der Rheinstube der Badnerlandhalle. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über moderne und nachhaltige Heizalternativen.

Frau Hennrich und Herr Dr. Gewiese von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) gaben einen umfassenden Überblick über Heizungstausch, rechtliche Rahmenbedingungen, Wärmepumpen und Fördermöglichkeiten. Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Tipps sowie die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Ortsverwaltung Neureut, den Bürgervereinen Neureut-Heide und Neureut-Kirchfeld sowie der KEK organisiert. Das große Interesse zeigte deutlich: Viele Menschen in Neureut erwägen, in eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung zu investieren.

Starkregenereignisse sind auch für die Heide relevant

Auch in der Heide können Starkregenereignisse zu erheblichen Schäden führen. Die Stadt hat daher einen detaillierten Plan zur Starkregenvorsorge erstellt. In diesem wurden drei Szenarien berechnet: ein seltenes, ein außergewöhnliches und ein extremes Starkregenereignis (siehe Abbildung).

Diese Szenarien zeigen auf, wie sich Starkregen in verschiedenen Intensitäten auf die Karlsruher Stadtteile auswirken kann. Besonders wichtig: Aus dem Plan lassen sich überflutungsgefährdete Bereiche, die voraussichtliche Wassertiefe sowie die Fließgeschwindigkeit ablesen.

Während beim seltenen Szenario kaum Gebäude betroffen sind, zeigen die außergewöhnlichen und extremen Szenarien, dass auch in der Heide einzelne Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Über die untenstehenden Links lassen sich sowohl Starkregengefahrenkarte als auch Hinweisbroschüren zu Schutzmaßnahmen gegen die Folgen von Starkregenereignissen aufrufen, die die Bürger/innen präventiv umsetzen können.

Links:

Trockene Magerwiesen und Feuchtbiotope am Heidesee

Im Rahmen des Projekts „Artenkenntnis für alle“ fand am 21.8. unter sachkundiger Führung von Frau Dr. Judith Bieberich, die vom Naturkundemuseum Karlsruhe organisierte Exkursion „Pflanzenwelt am Heidesee“ statt. Sie betonte bei der Einführung, dass in Karlsruhe viele unterschiedliche Naturräume und Biotope auf engem Raum zu finden sind.

Die Begehung des Heidesees endet mit einem Moment der Fassungslosigkeit

Am 25.7.24 fand eine Begehung des Heidesees durch den Ortschaftsrat, die Ortsverwaltung, sowie durch das zuständigen – Tiefbauamt (TA) und das Umweltamt (UA) statt. Eingeladen war auch der Bürgerverein Neureut-Heide e.V.

Frau Heck (TBA), Frau Bergstroem und Herrn Tropf (beide UA) berichteten über den Zustand des Sees, die Maßnahmen und die Perspektive……

Der Spielplatz am Jasminweg wird komplett erneuert!

Viele betroffene junge Mütter und Väter mit Kindern, interessierte Großeltern, Nachbarn, Mitglieder des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung sind der Einladung des Gartenbauamtes zur Bürgerinformation gefolgt, um sich über die anstehende Erneuerung des Spielplatzes am Jasminweg zu informieren.

Die Planerinnen berichteten, dass der gesamte Spielplatz erneuert wird. Die noch vorhandenen Spielgeräte für die Kleinsten und die Himmelschaukel sind altersbedingt erneuerungsbedürftig. Für die Seilbahn gibt es keine Ersatzteile mehr, sodass sie auch ersetzt werden muss.

Der Spielplatz wird in 3 Bereiche gegliedert

  • Ein Bereich für Kinder bis 4 Jahre,
  • Zwei Bereiche für Kinder von 4 bis 8 Jahre
  • Das Leben im Heidesee ist zurück!

    Die anhaltenden Regenfälle haben dem See gutgetan. Mit dem zugeführten Frischwasser wurde offensichtlich auch reichlich Sauerstoff in den See eingetragen.

    Das Wasser ist jetzt klar, wie schon lange nicht mehr. Der Grund des Sees ist bis in größeren Tiefen vom Ufer aus erkennbar. Keine Spur von Schlamm ist mehr zu sehen. Auch die aufsteigenden Blasen sind verschwunden.

    In seichtem Wasser schwimmen verschiedene Fischarten über gut erkennbare Kieselsteine und diverse Insektenarten bevölkern die Wasseroberfläche. Rote und blaue Libellen schwirren durch die Luft und ein Fischreiher hält nach Fischen Ausschau. Das Leben im Heidesee ist wieder zurück.

    Es bleibt abzuwarten, ob sich das wieder etablierte Biotop, das zumindest in Ansätzen funktioniert, mittelfristig behaupten kann.
    Mit „MEHR LESEN“ gelangen Sie zu einer kleinen Bildergalerie.

    Warum ist Baden im Heidesee nicht gestattet?

    In der letzten Zeit gab es vermehrt Nachfragen bei der Ortsverwaltung, warum das Baden in den Neureuter Seen nicht gestattet ist. Daraufhin veröffentlichte das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz eine detaillierte Erläuterung zu diesem Thema.
    Nachstehend finden Sie den Auszug, der den Heidesee betrifft. 

    Der Heidesee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Neureuter Bürgerinnen und Bürger. Er lädt zum Spazierengehen ein oder ermuntert dazu, sich im Wasser abzukühlen. Der Heidesee ist jedoch nicht als offizielles Badegewässer ausgewiesen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

    Zum einen wird, wie bei allen anderen Gewässern in Karlsruhe, mit Ausnahme der Badestelle am Grötzinger Baggersee, die Wasserqualität nicht vom Gesundheitsamt kontrolliert. Der Heidesee birgt jedoch zudem noch weitere Risiken. Im Heidesee kommt wie in vielen Seen entlang des Oberrheins eine bestimmte Blaualgenart, die Burgunderblutalge vor. Diese bildet ein Gift, welches bei Menschen oder Hunden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Die Burgunderblutalge kommt normalerweise in mittleren Seetiefen vor, kann jedoch bei bestimmten Bedingungen massenhaft auftreten und an die Oberfläche gelangen.

    Ein weiteres Problem stellt das Nordostufer des Heidesees dar. Untersuchungen und Berechnungen durch ein Ingenieurbüro haben gezeigt, dass das Ufer wegen seiner Steilheit abrutschen kann. Eine solche Rutschung könnte den Berechnungen zufolge auch den Weg oberhalb des Ufers erfassen. Deshalb musste zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger das Ufer und der Weg gesperrt werden. Als naturnahe Zugangsbarriere wurde eine sogenannte Benjeshecke aus ortstypischem Gehölzschnitt geschaffen. Die Benjeshecke dient als Rückzugs- und Lebensraum für Vögel und andere Tiere. Mit der Benjeshecke werden außerdem die gesetzlich geschützten Uferbiotope vor dem Betreten geschützt.

    Wunderbarer Einblick in die Vielfalt der heimischen Vogelwelt

    Bei sonnigem Wetter, das den Heidesee und Umgebung in ein frühmorgendliches Licht tauchte, startete unter fachkundiger Leitung von Herrn Tobias Wirsing unsere Vogelstimmenwanderung.
    Schon nach wenigen Metern waren einige Vogelarten identifiziert. Wir erfuhren, dass der Zilpzalp und der Fitis äußerlich nicht zu unterscheiden, jedoch am unterschiedlichen Gesang erkennbar sind, dass die Ringeltaube sich durch einen fünfsilbigen Ruf auszeichnet, während sich die Türkentaube mit einem dreisilbigen Ruf begnügt. Die gezeigten Bilder vom Gartenrotschwanz und Hausrotschwanz machten deutlich, dass der Gartenrotschwanz eine Rotfärbung von Brust und Schwanz aufzeigt, während beim Hausrotschwanz nur der Schwanz rot gefärbt ist. 
    Viele weitere Vogelarten und Unterarten konnten auf der rund 2-stündigen Tour identifiziert werden. Viele Teilnehmer waren von der Vielfalt der heimischen Vogelwelt beeindruckt.

    Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Wirsing bedanken, der uns auf eine nette und leicht verständliche Art die Vogelwelt in unserer unmittelbaren Umgebung nähergebracht hat.