Jahreshauptversammlung 2026

Die Einladung erfolgte fristgerecht durch Verteilung unseres Informationsblatts „Blick zurück und nach vorn“ an alle Haushalte in der Heide. Die Mitglieder wurden ebenfalls fristgerecht per Post eingeladen. Es waren 14 stimmberechtigte Mitglieder sowie ein Gast anwesend.

Nach der einstimmigen Annahme der Tagesordnung gedachten alle Anwesenden schweigend der Mitglieder, die uns im vergangenen Jahr für immer verlassen haben.

Der Vorsitzende berichtete über die vielfältigen Aktivitäten im letzten Jahr. Der nachstehende Link verweist auf seine Präsentation:
> Bericht des Vorsitzenden

Der Kassenführer konnte aus finanzieller Sicht von einem guten Jahr berichten. Der Verein steht weiterhin finanziell gut da.

Die Kassenprüfer attestierten dem Kassenführer eine tadellose Buch- und Kassenführung.

Bei der Aussprache wurden folgende Punkte diskutiert:

Treffpunkt in der Heide
Es wurde angeregt, das Mikado möglicherweise einmal monatlich als Treffpunkt zu nutzen. Dazu müsste geprüft werden, ob regelmäßig freie Termine verfügbar sind.

Besuche älterer Mitbürger
Die Anmeldung könnte für manche eine Hemmschwelle darstellen. Zudem dürfen Kontaktdaten nur mit Zustimmung weitergegeben werden. Diskutiert wurde, ob eine Weitergabe innerhalb des Vereins möglich sein sollte. Als Idee wurde vorgeschlagen, beim Besuch zum 70. Geburtstag nachzufragen, ob weitere Besuche gewünscht sind.

Bike-Strecke / derzeitiges Materiallager
Da die Baufirma offenbar nicht aktiv wird, obwohl ein alternativer Lagerplatz neben dem Moxy Hotel vorhanden ist, besteht weiterhin eine gefährliche Situation, weil Kinder dort spielen. Der Bürgerverein sollte erneut bei der Ortsverwaltung nachhaken.

Tempo-30-Zone Am Wald
Die Einrichtung ist schwierig, da die Straße nur einseitig bebaut ist. Geprüft werden könnte, ob eine Überquerungshilfe als Anlass dienen kann. Auch ein Zebrastreifen könnte eine Tempo-30-Regelung im Vor- und Nachbereich ermöglichen.

Nach der Aussprache wurden der Kassenwart und der Vorstand einstimmig entlastet.

Drei Vorstandsmitglieder haben den Vorstand verlassen.

  • Hans Hahn ist aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden und war deshalb auch nicht anwesend.

  • Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, wurde Sybille Häfele mit großem Dank, belgischen Pralinen und einem kleinen Blumenstrauß verabschiedet. Sie war die gute Seele des Vorstands und wird den Verein weiterhin unterstützen.

  • Nach unglaublichen 20 Jahren Vereinsarbeit als Kassenführer wurde Thomas Metzger mit Applaus verabschiedet und einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt, begleitet von einem Blumenstrauß und einer Auswahl an Rotweinen aus unterschiedlichen Anbaugebieten.

Der Vorsitzende Jean-Jacques Lieners wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand wurden ebenfalls einstimmig Thomas Ripplinger als Schriftführer und Markus Gisen als Kassenführer gewählt.

Unter Sonstiges wies eine Mutter eines betroffenen Schulkindes darauf hin, dass der Schulbus zur Südschule nach den Osterferien ohne vorherige Kommunikation abgeschafft wurde. Der Bürgerverein wird das Thema aufgreifen. Zudem soll der Fahrtkostenzuschuss für Heide-Kinder im Zuge von Sparmaßnahmen gestrichen werden.

Hornissennest entdeckt – Was nun?

Sie haben ein Hornissennest an/in Ihrem Haus oder im Garten entdeckt? Zunächst gilt es herauszufinden, welche Hornissenart hier vorliegt: Handelt es sich um die heimische Europäische Hornisse oder um die Asiatische Hornisse, die sich in der Region invasiv ausbreitet? 

Achtung! Bei asiatischen Hornissen besteht Stichgefahr in Nestnähe!

Nachstehend zwei Links mit wichtigen Informationen!

Externer Beitrag: Podiumsdiskussion Wärme aus Erdgas

Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit:
Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

Podiumsdiskussion

Wie soll die Fernwärme für Karlsruhe erzeugt werden, wenn das Kohlekraftwerk RDK8 demnächst stillgelegt wird? Die Stadtwerke setzen unter anderem auf Gasmotoren, betrieben mit fossilem Erdgas.

Dass damit erhebliche Preisrisiken verbunden sind, zeigt uns die aktuelle Weltlage überdeutlich. Aber auch wegen der Klimaziele drängen Umweltverbände auf den schnellen Gasausstieg. Ist es eine gute Strategie, in Anlagen zur Gasverbrennung zu investieren, wenn klimafreundliche Alternativen wie die Flusswärmepumpe zur Verfügung stehen?

Über diese Fragen diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

am Dienstag, den 5. Mai von 17:00 bis 19:00 Uhr

bei einer Podiumsdiskussion im TRIANGEL am Kronenplatz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Teilnehmenden:

  • Dr. Anne Held (Geschäftsführung – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur)
  • Dr. Steffen Knapp (Bereichsleiter Strategie | Handel | Forschung, Stadtwerke Karlsruhe)
  • Benjamin Köhler (Öko-Institut Freiburg, Bereich Energie & Klimaschutz)
  • Elke Dünnhoff (Umweltforum Mannheimer Agenda 21 e.V.)
  • Moderation: Ivo Pietrzak

Das Publikum wird ausreichend Gelegenheit haben, Fragen an das Podium zu stellen.


Individuelle Beratung

16:00 – 17.00 und 19.00 – 20:00 Uhr

Globale Spannungen und geopolitische Unwägbarkeiten führen seit mehreren Jahren wiederholt zu erheblichen Preisschocks bei Gas und Öl und verunsichern weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger. Sie fragen sich:  Wie und wie schnell können Einzelheizungen auf klimafreundliche Lösungen umgestellt werden? Die Energieberatung der Karlsruher Energie und Klimaschutzagentur (KEK) umrahmt die Podiumsdiskussion mit einem Beratungsangebot für alle Interessierten von 16 bis 17 sowie 19 bis 20 Uhr, ebenfalls in den Räumen des TRIANGEL am Kronenplatz. 

Hintergrund:

Während die Raffinerie MiRO im Wesentlichen die Wärme für die Grundlast des Karlsruher Fernwärmebedarfs liefert, spielt das Kohlekraftwerk im Rheinhafen derzeit noch eine wichtige Rolle für die sogenannte Mittellast, also den erhöhten Wärmebedarf in der kälteren Jahreszeit. Im Rahmen des Kohleausstiegs soll RDK8 aber schon bald in die Netzreserve gehen. Für den regulären Bedarf kann es dann nicht mehr genutzt werden. Für den Ersatz seiner Wärmeleistung planen die Stadtwerke zweigleisig: Eine oder mehrere Flusswärmepumpe(n) sollen zum Einsatz kommen, solange der Strompreis den Betrieb rentabel macht. Steigt der Strompreis über eine kritische Marke, sollen stattdessen Gasmotoren angeworfen werden, die dann – befeuert zunächst mit fossilem Erdgas – gleichzeitig Wärme und Strom produzieren sollen. Beide Anlagen – Flusswärmepumpe und Gasmotoren – müssen erst noch gebaut werden.

In beiden Fällen kann der Bau mit Steuermitteln massiv gefördert werden, dennoch wäre die Investition eine große Herausforderung für die Stadtwerke. Aus der Sicht des Klimabündnisses stellen sich besonders kritische Fragen bei den Gasmotoren. Wird sich das Geld der Steuerzahler trotz steigender Gaspreise und CO2-Bepreisung jemals amortisieren? Hat der geplante Umstieg von fossilem Gas auf Wasserstoff in absehbarer Zeit überhaupt eine Chance, wenn Wasserstoff nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr knapp sein wird? Werden die Gasmotoren nicht am Ende viel länger als geplant mit fossilem Gas betrieben werden und so die Klimakrise anheizen? Das Klimabündnis sucht mit der Podiumsdiskussion Antworten für eine verantwortliche Klimapolitik der Stadt Karlsruhe.  

Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe

In Zusammenarbeit mit: Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

Weitere Informationen:

Externer Beitrag: KEK on Tour

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur teilt mit

Spazier‘ mit – Neureut zeigt seine Sanierungsbeispiele

22.04. | 17-18:30 Uhr | Neureut (Anmeldung erforderlich)

27.04. | 17-18:30 Uhr | Neureut-Heide (Anmeldung erforderlich)


Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus Karlsruhe im Brunhilde-Baur-Haus

21.04. | 10-12 Uhr | Energiewende in Neureut (Beratung & Austausch)

27.04. | 14-16 Uhr | Energiesparen leicht gemacht (Vortrag & Austausch)


Online-Vorträge

20.04. | 18-19:30 Uhr | Nachtspeicheröfen sanieren (Anmeldung erforderlich)

28.04. | 18-19:30 Uhr | Wärmepumpe im Bestandsgebäude (Anmeldung erforderlich)


Energieberatung bei Ihnen Zuhause

  • Für Hauseigentümerinnen und -eigentümer (40 € Eigenanteil);

  • Für Mieterinnen und Mieter (kostenfrei)


Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Anmeldung zu Spazier‘ mit, den Online-Vorträgen und der Energieberatung Zuhause unter

www.kek-karlsruhe.de/kekontour-neureut oder telefonisch unter 0721 / 480 88 250.

Externer Beitrag: Ausstellung Wasserversorgung + Kunstinstallation

Stadtwerke Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe laden Interessierte

am 24. April 2026 um 16 Uhr

zu einer Besichtigung des Wasserwerks Mörscher Wald ein

– dem größten und modernsten Wasserwerk der Region

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter www.swka.de/wasserwerk ist erforderlich.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Bitte schützen Sie Kleinsäuger – Mähroboter nachts stehen lassen

Eine Information auf Bitte des Presse- und Informationsamts (PIA) der Stadt Karlsruhe

Im Sommer mähen viele Bürger/innen wöchentlich ihren Rasen. Ziel ist ein gleichmäßiges Grün mit wenigen Zentimetern Höhe. Auch die moderne Technik bietet immer mehr Alternativen zum wöchentlichen Arbeitseinsatz. Rasenmähroboter mähen kontinuierlich über den Rasen, um ihn kurz zu halten. Ob nun regelmäßig und häufig von Hand oder mit dem Roboter gemäht wird – insektenfreundlich ist das nicht. Durch die ständige Störung des Lebensraums und die Entnahme des Futterangebotes geht die Menge an Insekten drastisch zurück. Das fehlende Blühen der Gräser und – falls vorhanden – der Kräuter macht den Rasen unattraktiv für nektarsammelnde Insekten wie Wildbienen.

Mähroboter, die nachts in Betrieb sind, stellen außerdem eine erhebliche Gefahr für nachtaktive Kleintiere, insbesondere für Igel, dar. Diese Tiere nehmen die sich langsam bewegenden Mähroboter nicht als Bedrohung wahr und werden häufig schwer verletzt oder getötet. Igel sind eine geschützte Art und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen, unter anderem aufgrund der Gefahren in menschlichen Siedlungsgebieten.

Als Kulturfolger finden Igel in Grün- und Parkanlagen sowie auf Friedhöfen geeignete Ersatzlebensräume, so dass die Bestände in den städtischen Bereichen zum Teil die in der freien Landschaft übertreffen. Insbesondere Städte mit großen innerstädtischen Grünflächen wie Karlsruhe, stellen daher ein wichtiges Refugium für diese Art dar und tragen somit eine besondere Verantwortung für ihren Schutz.

Eine nächtliche Außerbetriebnahme von Mährobotern ist eine einfache und effektive Maßnahme, um unnötige Verletzungen und Tötungen von Igeln und anderen nachtaktiven Kleintieren wie Amphibien zu verhindern. Das Aussetzen des Mähroboter kann sich dabei an den Hauptaktivitätszeiten des Igels orientieren. Diese sind die Dämmerungs- und Nachtzeit in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang in den Monate März bis November.

Wer nicht ganz auf den kurzen Rasen verzichten möchte, was häufig auch mit dem Schutz vor Zecken zusammenhängt, kann durch das Stehenlassen kleiner Grasinseln– oder streifen schon einen Beitrag leisten. Dorthin können sich vorhandene Insekten und Kleinsäuger zurückziehen. Ein Rotieren dieser Inseln sorgt dafür, dass der Rasen an diesen Stellen nicht ganz verwildert. Dies kann auch mit einem Mähroboter erzielt werden, durch das Auslegen von Kleinstrukturen als Barrieren. Das können zum Bsp. Totholzstämme oder kleine Steinhaufen sein, diese werden häufig auch von einigen Kleinsäugern und Insekten genutzt.

Zusätzlich sollte die Mähhäufigkeit so weit wie möglich minimiert werden und eine Messerhöhe von 10 cm nicht unterschreiten.

Darüber hinaus kann ein Zierrasen oder Teile davon auch mit wenigen Mitteln in eine artenreiche Blumenwiese umgewandelt werden. Dabei muss nicht der ganze Rasen abgehoben, umgegraben und teuer neu eingesät werden. Die einfachste Möglichkeit ist, mit dem Vertikutierer Lücken in die Grasnarbe zu reißen, sodass im Boden vorhandene, wilde Samen keimen können. Durch selteneres Mähen und das Blühenlassen der vorhandenen Arten kann ein langfristiger Effekt entstehen. Diese Methode ist einfach und braucht nur etwas Geduld. Wichtig ist das Aushagern des Bodens. Wer früher häufig gedüngt hat, sollte dies nun sein lassen. Viele der in Karlsruhe heimischen Wildblumen, brauchen nämlich nährstoffarme Böden. Düngung sorgt dafür, dass eine Hand voll Arten den Bestand prägen und alles andere dominieren. Im Allgemeinen kann man sagen: je magerer, desto artenreicher.

Der Umwelt und Artenschutz der Stadt Karlsruhe informiert auf seiner Homepage über weitere einfache Mittel zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür, unter https://www.karlsruhe.de/umwelt-klima/naturschutz/artenschutz.

Außerdem berät der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz auch gerne per E-Mail an umwelt-arbeitsschutz(at)karlsruhe.de.

Der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg ist eröffnet

Bei bestem Frühlingswetter konnte der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg endlich eröffnet werden – und kaum war der Bauzaun entfernt, wurde er auch schon mit Begeisterung von den Kindern im Sturm erobert.

Nach langer Planungs- und Bauphase präsentiert sich der Spielplatz heute als moderner Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft. Bereits in der Planungsphase wurden Wünsche und Ideen von Kindern, Eltern und Anwohnern aufgenommen und umgesetzt. Dabei wurde besonderer Wert auf eine nachhaltige Gestaltung gelegt – sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch bei der naturnahen Einbindung in die Umgebung.

Entstanden ist ein vielseitiger Spielraum mit getrennten Bereichen für kleinere und größere Kinder, zahlreichen neuen Spielgeräten und attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten. Ein besonderes Highlight ist die große Kletter- und Spielanlage mit Rutschenturm. Ergänzt wird das Angebot durch Schaukeln, Sandbereiche, eine Himmelschaukel sowie barrierefrei erreichbare Spielstationen. Auch Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bepflanzung sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.

In ihren Ansprachen betonten Ortsvorsteher Herr Jäger und die Erste Bürgermeisterin, dass der Spielplatz bewusst als Quartiersspielplatz und Inklusionsspielplatz konzipiert wurde. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der allen Generationen offensteht und Begegnungen im Stadtteil fördert.

Der Bürgerverein hat die Entwicklung des Projekts von Beginn an intensiv begleitet und die Interessen der Bürgerschaft eingebracht. Zur Eröffnung wurde eine vom Bürgerverein gestiftete Bank an die Ortsverwaltung übergeben – wenn auch nur symbolisch: Sie war bereits vor Beginn der Feier durch eine Familie ganz im Sinne ihrer Bestimmung in Gebrauch.

Ein besonderer Dank des Bürgervereins gilt dem Gartenbauamt sowie der Ortsverwaltung für die engagierte Planung, Umsetzung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit dem neuen Spielplatz ist ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der künftig Raum für Spiel, Bewegung und nachbarschaftliches Miteinander bietet. Nicht nur am Eröffnungstag zeigte sich: Dieses Ziel wurde erreicht. Der neue Spielplatz wird ausgiebig und zur Freude von Kindern und Eltern viel genutzt.

Sag’s Annika: Guter Austausch und erste Maßnahmen

Im Rahmen der Aktion „Sag’s Annika“ der BNN haben Bürger die Möglichkeit, auf Missstände in ihrem Stadtteil aufmerksam zu machen. Der Bürgerverein nutzte diese Gelegenheit und lud Redakteurin Annika an die Wendeschleife ein, um die Situation vor Ort in den Fokus zu rücken. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher wurde auch der kommunale Ordnungsdienst hinzugezogen.

Am 18. März trafen sich Vertreter der BNN, des Ordnungsdienstes, der Ortsverwaltung, des Bürgervereins sowie Anwohner an der Wendeschleife, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Ortsvorsteher Thomas Jäger schilderte eine zunehmende Häufung von Vandalismus und Brandstiftung. So wurde eine installierte Absperrung, die verhindern soll, dass dort Autorennen im Kreis stattfinden, wiederholt beschädigt und kurz nach ihrer Instandsetzung erneut beschmiert. Auch Bäume wurden mutwillig zerstört.

Die Ortsverwaltung sah sich bereits gezwungen, Mülleimer abzubauen, nachdem diese regelmäßig beschädigt, ihr Inhalt verstreut und teils angezündet worden war. Auch die Benjeshecke, die als Schutzmaßnahme am abrutschgefährdeten Steilufer des Heidesees dient, wurde mehrfach in Brand gesetzt.

Anwohner berichten zudem von erheblichen Ruhestörungen, insbesondere an Wochenenden. Dabei treten zwei unterschiedliche Gruppen in Erscheinung: Einerseits Feiernde, die sich vor allem am See aufhalten und bis tief in die Nacht mit sehr lauter Musik feiern. Andererseits treffen sich an der Wendeschleife regelmäßig Autofahrer, die ihre Fahrzeuge präsentieren und ebenfalls zu Ruhestörungen beitragen.

Während diese Problematik ganzjährig besteht, spitzt sich die Lage an langen Sommerwochenenden deutlich zu.

Seitens der Behörden wird die Heide bislang nicht als besonderer Brennpunkt eingestuft. Dennoch erkannten der Leiter des Ordnungsamtes, Herr Lipp, sowie der Leiter des kommunalen Ordnungsdienstes an, dass es wiederholt zu Straftaten gekommen ist. Aufgrund der zeitlichen Häufung der Vorfälle sollen ab April verstärkt präventiv Streifen am Wochenende in die Heide geschickt werden. Nach drei Monaten ist eine Auswertung geplant, um mögliche Muster zu erkennen und gezieltere Maßnahmen ergreifen zu können.

Auf Krötenwanderung am Heidesee

Unter der fachkundigen Führung von Tobias Wirsing führten am 21.2. etwa zwölf Teilnehmende über den Weg „Toskana“, entlang des Grünen Wegs bis zum Ufer des Heidesees einen Nachtspaziergang durch. Dabei konnten wir einige Kröten bei Ihrer Wanderung zu geeigneten Laichplätzen beobachten und die Teilnehmenden erhielten anschauliche Einblicke in das Verhalten der wandernden Amphibien. Neben dem Heidesee spielen dabei auch private Teiche in der Umgebung eine wichtige Rolle als Laichplätze.

Vor Ort erklärte Tobias Wirsing, wie sich die Tiere im Wasser paaren: Das Männchen klammert sich auf den Rücken des Weibchens – eine Paarungsposition, die als Amplexus bezeichnet wird. Während das Weibchen lange Laichschnüre mit zahlreichen Eiern ins Wasser abgibt, gibt das Männchen gleichzeitig seine Spermien dazu. Auf diese Weise erfolgt die Befruchtung der Eier direkt im Wasser.

Männchen bleiben deutlich kleiner, und haben an den inneren Zehen der Vorderfüße sogenannte Brunftschwielen. Mit ihnen können Sie sich besser auf dem Rücken der Weibchen festklammern und zum Wasser tragen lassen. 

Dieses Jahr gelang auch die Beobachtung eines Bergmolches beim Überqueren der Alten Kreistraße. 

Aktion: Wir besuchen unser älteren Mitglieder

In unserem Stadtteil Heide leben viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die seit Jahren eng mit dem Bürgerverein verbunden sind.

Der Bürgerverein möchte zeigen, dass auch sie zu unsere Gemeinschaft gehören und ruft deshalb ein Besuchsteam ins Leben.

Ziel ist es, engagierte Personen zu gewinnen, die innerhalb von drei Monaten ältere Mitglieder jeweils einmal kurz besuchen. Es geht dabei um ein freundliches Gespräch, ein offenes Ohr und ein Zeichen der Wertschätzung. Mitmachen können alle, die Freude am Austausch mit Menschen haben.

Sie entscheiden selbst, wen Sie besuchen und wann der Besuch stattfindet. Selbstverständlich werden die Kontakte im Vorfeld koordiniert und begleitet.

Der Beitritt zum Besuchsteam erfolgt unkompliziert über ein Formular auf unserer Internetseite:

Anmeldung – wir besuchen unsere älteren Mitglieder

Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Ablauf und zur Organisation.

Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, dass die Heide nicht nur ein Wohnort ist, sondern ein lebendiger sozialer Raum, in dem man füreinander da ist.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!