Auf Krötenwanderung am Heidesee

Unter der fachkundigen Führung von Tobias Wirsing führten am 21.2. etwa zwölf Teilnehmende über den Weg „Toskana“, entlang des Grünen Wegs bis zum Ufer des Heidesees einen Nachtspaziergang durch. Dabei konnten wir einige Kröten bei Ihrer Wanderung zu geeigneten Laichplätzen beobachten und die Teilnehmenden erhielten anschauliche Einblicke in das Verhalten der wandernden Amphibien. Neben dem Heidesee spielen dabei auch private Teiche in der Umgebung eine wichtige Rolle als Laichplätze.

Vor Ort erklärte Tobias Wirsing, wie sich die Tiere im Wasser paaren: Das Männchen klammert sich auf den Rücken des Weibchens – eine Paarungsposition, die als Amplexus bezeichnet wird. Während das Weibchen lange Laichschnüre mit zahlreichen Eiern ins Wasser abgibt, gibt das Männchen gleichzeitig seine Spermien dazu. Auf diese Weise erfolgt die Befruchtung der Eier direkt im Wasser.

Männchen bleiben deutlich kleiner, und haben an den inneren Zehen der Vorderfüße sogenannte Brunftschwielen. Mit ihnen können Sie sich besser auf dem Rücken der Weibchen festklammern und zum Wasser tragen lassen. 

Dieses Jahr gelang auch die Beobachtung eines Bergmolches beim Überqueren der Alten Kreistraße. 

Verstärkte Kontrollen beim Parken entgegen der Fahrtrichtung

Das Ordnungsamt hat uns gebeten, auf folgenden Sachverhalt hinzuweisen:

Künftig wird der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt das Parken entgegen der Fahrtrichtung kontrollieren. Diese Art des Parkens kann insbesondere beim Ein- und Ausparken zu gefährlichen Situationen führen.

Wir möchten daher daran erinnern, dass das Parken entgegen der Fahrtrichtung nicht zulässig ist. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro geahndet.

Bitte tragen Sie durch korrektes Parken zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Hinweis auf externe Veranstaltung

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem

Anja Reumschüssel liest aus „Über den Dächern von Jerusalem“

In ihrem Romandebüt verknüpft die renommierte Journalistin Anja Reumschüssel vier Lebenswege auf zwei Zeitebenen. Sie erzählt die Geschichte des Nahostkonflikts von den Anfängen des Staates Israel bis in die Gegenwart.

  • Die Lesung findet am 27. März 2026 um 19 Uhr an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem, Friedrich -Naumann – Straße 33a, statt.

Der nachstehende Link verweist auf die Interseite des Veranstalters:
Lesung Frau Reumschüssel

Der neue Spielplatz am Jasminweg wird eröffnet

Nach langer Planung und Bauphase ist es endlich so weit: Der neu gestaltete Spielplatz am Jasminweg ist fertiggestellt und kann bald von den Kindern der Heide erobert werden.

Der ursprüngliche Spielplatz war in die Jahre gekommen und musste vollständig erneuert werden. Viele Geräte waren technisch überholt oder nicht mehr reparierbar. Deshalb entschied die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit der Ortsverwaltung und unter Beteiligung der Bürgerschaft, den Spielplatz grundlegend neu zu gestalten. (bv-heide.de). Bereits in der Planungsphase wurden Kinder, Eltern und Anwohnerinnen und Anwohner einbezogen. In einer Bürgerinformation konnten verschiedene Spielgeräte und Gestaltungsideen bewertet werden. Dabei wurde deutlich, dass der Spielplatz unterschiedliche Altersgruppen ansprechen soll – vom Kleinkind bis zu größeren Kindern.

Entstanden ist ein moderner Quartiersspielplatz mit mehreren Spielbereichen und attraktiven neuen Geräten. Ein besonderes Highlight ist die große Kletter- und Spielanlage mit dem weithin sichtbaren Rutschenturm. Über Netze, Tunnel und Seile gelangen die Kinder zu verschiedenen Podesten, von denen aus sie über eine Röhrenrutsche oder eine Rutschstange wieder nach unten gelangen können.

Feierliche Eröffnung am 2. April

Der Bürgerverein Neureut-Heide lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner herzlich zur offiziellen Eröffnung des neuen Spielplatzes ein.

Datum: Donnerstag, 2. April
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Spielplatz am Jasminweg

Die Erste Bürgermeisterin Frau Lisbach und Ortsvorsteher Herr Jäger eröffnen den Spielplatz feierlich im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Ämter. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt kostenlose Getränke und Brezeln.

Der Bürgerverein freut sich auf viele Kinder, Eltern, Großeltern und Nachbarn, die gemeinsam die Eröffnung feiern und den neuen Spielplatz kennenlernen möchten. Der Platz soll künftig ein lebendiger Treffpunkt für Familien im Quartier werden.

BNN-Aktion „Sag’s Annika“ – Vorort-Termin am 18.03.

Die Badischen Neueste Nachrichten (BNN) starten gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine e.V. (AKB) die Mitmach-Aktion „Sag’s Annika“ – und unser Stadtteil Neureut-Heide ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Vom 16. März bis 10. April ist BNN-Volontärin Annika Abendschön zentrale Ansprechpartnerin für alle Anliegen aus Karlsruhe.

Ihre Themen zählen!

Bürgerinnen und Bürger können:

  • Themenvorschläge einreichen
  • über Positives und Negatives im Stadtteil berichten
  • Kritik äußern oder Lob aussprechen
  • Anregungen geben oder Diskussionen anstoßen

Ab den 16.3.26 können Sie Annika erreichen

  • telefonisch unter: 0151 50923360 (Montag bis Freitag 10-17Uhr)
  • per WhatsApp, SMS unter obiger Nummer
  • per Mail an: sagsanika@bnn.de
  • auf BNN Kanal auf Instagramm: @badische_neuste_nachrichten

Das Besondere: Bei Themen von allgemeinem Interesse können Sie auch Annika auch zu sich in den Stadtteil einladen.

Ob es um Verkehrssicherheit, Radwege, Nahversorgung, Treffpunkte, Spielplätze oder andere Entwicklungen in Neureut-Heide geht – jetzt besteht die Möglichkeit, Themen öffentlich sichtbar zu machen und gemeinsam vor Ort zu besprechen.

  • Machen Sie mit!

Als Bürgerverein Neureut-Heide e.V. verstehen wir uns als Mittler zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit. Gerne begleiten wir Gespräche mit der Redaktion oder unterstützen bei der Koordination von Terminen.

Diese Aktion ist eine gute Gelegenheit, die Anliegen aus Neureut-Heide einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen – konstruktiv, sachlich und lösungsorientiert.

Zum Einstieg haben wir einen Termin mit Annika

  • zum Thema „Wendeschleife der Linie 1 und Umgebung – Müll und Lärmbelästigung“
  • am 18.03.2026, um 17:30 Uhr fest ausgemacht!
  • Treffpunkt ist die Wendeschleife

Zum Gespräch haben wir unseren Ortsvorsteher Herrn Thomas Jäger eingeladen.

Auch Sie sind herzlich eingeladen!

Sollten Sie an diesem Termin nicht teilnehmen können oder etwas mehr Zeit für die Schilderung Ihres Anliegens benötigen, bietet der Bürgerverein einen besonderen Service an:

Sie können uns gern Ihr Thema gerne vorab über unser Online-Formular übermitteln. Wir bringen es dann für Sie vor Ort ein oder die BNN nehmen Kontakt mit Ihnen auf. Bitte beachten Sie, dass Ihr Anliegen von allgemeinem Interesse sein sollte.

Einschränkungen an der Bike-Strecke

Die Dirt-Bike-Strecke in der Neureuter Heide ist derzeit nicht nutzbar. Hintergrund sind Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Verlegung von Stromleitungen in den Untergrund.

Für diese Maßnahme war genehmigt worden, dass auf dem Parkplatz an der Drachenwiese Material gelagert werden darf. Die Dirt-Bike-Strecke war dazu nicht freigegeben worden.

Im Verlauf der Bauarbeiten wurde von der beauftragten Firma die Strecke dennoch verwendet und zur Materiallagerung abgetragen. Nach Bekanntwerden der Situation hat die Ortsverwaltung umgehend reagiert und kurzfristig einen Termin mit Baufirma, Stadtwerken sowie den zuständigen Fachämtern anberaumt.

Die Wiederherstellung der Bike-Strecke erfolgt durch die ausführende Firma – dies wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die Maßnahme liegt nicht in der Verantwortung der Ortsverwaltung Neureut, sondern im Zuständigkeitsbereich der beauftragten Firma beziehungsweise der Stadtwerke. Die Ortsverwaltung hat jedoch unmittelbar nach Kenntnisnahme gehandelt, um eine Lösung herbeizuführen.

Der Bürgerverein steht hierzu im Austausch mit der Ortsverwaltung und informiert über weitere Entwicklungen.

Perfekte Bedingungen für die Krötenwanderung – wir laden zum Spaziergang am Samstag, 21.2. ein

Die Wettervorhersage für Samstag, den 21.02.2026, ist nahezu perfekt – ideale Bedingungen für die alljährliche Krötenwanderung entlang der alten Bahnlinie zum Heidesee.

Wenn auch Sie noch nie eine einzige Kröte auf ihrem Weg zum See gesehen haben, ist das die passende Gelegenheit. Unter sachkundiger Führung von Herrn Tobias Wirsing erfahren Sie bei einem kleinen Spaziergang Wissenswertes über die Amphibien und ihr Verhalten.

Los geht es um 19:00 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang zum Spielplatz vom Sanddornweg – auch wenn dort zurzeit eine Baustelle eingerichtet ist.

Wir bitten die kurzfristige Einladung zu entschuldigen und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Sie sind gefragt: Die Stadt befragt ihre Bürger

Die Stadt Karlsruhe lädt ihre Bürgerinnen und Bürger ein, Teil des Prozesses zur Gestaltung der Stadt Karlsruhe zu werden. 

Mit dem integrierten Stadtkonzept 2040 möchte die Stadt Karlsruhe einen Handlungsrahmen bis ins Jahr 2040 erarbeiten. Karlsruhe 2040 ist umfassend angelegt und berücksichtigt alle wesentlichen Aspekte des Stadtlebens. Bei der Erarbeitung sollen möglichst viele mitmachen und ihre Sicht auf Karlsruhes Zukunft einbringen. 

Bringen Sie sich bis zum 15.02.2026 in der Online-Beteiligung ein!

👉 Online-Befragung zur Karlsruhe 2040

Insgesamt widmet sich Karlsruhe 2040 acht sogenannten Fokusthemen. Sie machen deutlich, welche Fragen die Stadt bewegen, und sind der inhaltliche Rahmen für das Konzept:

  • Bildung & Soziales: Wie wollen wir als Gesellschaft zusammenleben?
  • Umwelt: Wie wollen wir Menschen, Natur, Grünflächen und Ressourcen in Balance bringen?
  • Kultur & Freizeit: Wie wollen wir unsere Stadt gemeinsam erleben und genießen?
  • Stadt & Wohnen: Wie wollen wir Stadt und Innenstadt als Wohn- und Lebensraum weiterentwickeln?
  • Mobilität: Wie wollen wir in unserer Stadt unterwegs sein?
  • Wirtschaft & Wissenschaft: Wie wollen wir arbeiten, forschen und wirtschaften?
  • Smart City: Wie wollen wir digitale Technologien datenbasiert und vernetzt für die Stadtentwicklung nutzen?
  • Klima: Wie wollen wir auf den Klimawandel reagieren und unsere Stadt resilient aufstellen?

Der Bürgerverein wird zu Themen, die für Neureut-Heide relevant sind, über diesen Weg der Stadt Vorschläge unterbreiten.

Vortrag: Mikroplastik in der Umwelt

Am 26. Januar 2026 hielt Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) einen informativen Vortrag zum Thema „Mikroplastik in der Umwelt“. Rund zwölf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Ausführungen aufmerksam, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.

In ihrem Vortrag machte Frau Ziemann deutlich, wie vielfältig Kunststoffe heute sind: Es gibt fast 200 verschiedene Kunststoffarten und mehr als 10.000 Kunststoffsorten. Additive wie z.B. UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Farbstoffe verleihen den Materialien ihre gewünschten Eigenschaften.

Die weltweite Produktion ist enorm: Über acht Milliarden Tonnen Kunststoffe wurden seit 1950 bereits hergestellt. Knapp fünf Milliarden Tonnen davon befinden sich heute auf Deponien oder direkt in der Umwelt.

Durch Verwitterung zerbröseln Kunststoffe in immer kleinere Teile- so wird aus Makroplastik (Stücke größer als fünf Millimeter) über die Zeit Mikroplastik, also Partikel kleiner als einen Millimeter bis hinunter zu einem Mikrometer. Gelangen diese Kunststoffe durch menschlichen Einfluss oder durch Wind und Wetter in Flusssysteme, wird ein Großteil ins Meer transportiert, wo sie weiter zerkleinert werden. Die Mikroplastikpartikel im Meer stammen besonders häufig aus Textilien (35 %), Reifenabrieb (28 %) und Stadtstaub (24 %); der Rest kommt aus unterschiedlichen Quellen.

Konventionelle mechanisch-biologische Kläranlagen entfernen zwar etwa 99 % des Mikroplastiks aus dem Abwasser, doch die Partikel verbleiben im Klärschlamm. Wird dieser nicht verbrannt, sondern als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, kann das Mikroplastik wieder in die Umwelt gelangen.

Die Gefährlichkeit von Mikroplastik lässt sich bislang nicht abschließend bewerten. Je nach enthaltenen Chemikalien und Umweltbedingungen entstehen Partikel mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gelangen diese in Pflanzen oder in die Körper von Tieren und Menschen, können verschiedene Reaktionen auftreten. Bekannt ist bisher, dass unter bestimmten Bedingungen giftige Additive freigesetzt werden können und kleinste Partikel (vor allem. Nanoplastik) in Gewebezellen eindringen können, wo sie entzündliche Reaktionen auslösen. Umfang und Bedeutung sowie mögliche Gefährdungen sind weiterhin Gegenstand der Forschung.

Zur Verringerung der Umweltbelastung hat die EU unter anderem eine Einwegkunststoffrichtlinie erlassen: Einwegprodukte, für die es Alternativen gibt, werden verboten, Recyclingsysteme sind verpflichtend und die Recyclingquote soll steigen. In der Praxis ist dies schwierig, da Kunststoffe oft noch nicht sortenrein getrennt werden können und Recycling aufwendig ist.

Auch Biokunststoffe sind keine einfache Lösung: nur wenige davon sind unter ganz bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar, die allerdings meistens weder im Meer noch im Boden oder im heimischen Komposthaufen gegeben sind.

Abschließend wurde aufgezeigt: Jede und jeder kann zur Vermeidung von Mikroplastik beitragen – etwa durch weniger Autofahren und angepasste Fahrweise, wodurch Reifenabrieb reduziert wird oder die richtige Entsorgung von Flusen aus Waschmaschine oder Trockner im Restmüll, die Vermeidung von sog. „schwarzem“ Kunststoff, der sich nicht recyceln lässt, und insgesamt einem bewussteren Umgang mit Plastik. Jede und jeder sollte tun, was im eigenen Rahmen möglich ist.

Neues von der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem

Podiumsdiskussion zur anstehenden Landtagswahl

Montag, 02.02.26 um 13.45 Uhr

Hierbei stehen bildungspolititsche Fragen wie „Chancengleichheit im Bildungssystem“ und „Qualitätssicherung im frühkindlichen Bereich“ im Fokus. Eingeladen sind VertreterInnen verschiedener Parteien. Die Veranstaltung findet für unsere Auszubildenden in der Aula der Fachschule statt und ist offen für allen Interessierten.

Sofagespräch

Am Donnerstag, 26.02.26 um 17.00 Uhr

Wir laden Sie alle herzliche zu einem Sofagespräch an unsere Schule ein. Wir sprechen mit ehemaligen KollegInnen und Auszubildenden über die Erzieherausbildung in den letzten Jahrzehnten. Die Geschichte der Schule und der Wandel in der Ausbildungs sind interessante Aspekte dieses Gesprächs. Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Autoren-Lesung mit Anja Reumschüssel

Anja Reumschüssel liest aus ihrem Roman „Über den Dächern von Jerusalem“, der 2023 erschienen ist und die Thematik des Nahostkonfliktes aus den Augen von vier Jugendlichen sehr anschaulich schildert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stephanus-Buchhandlung statt. Hierüber können auch Eintrittskarten für die Veranstaltung erworben werden

Susanne Dischinger