Der Lagerplatz an der Dirty-Bike Strecke wurde geräumt

Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Nutzung der Bike-Strecke als Materiallager für die laufenden Bauarbeiten thematisiert. Besonders kritisch wurde gesehen, dass Kinder weiterhin den noch intakten Teil der Strecke nutzen und dabei in den Bereich gelangen konnten, in dem Baufahrzeuge Material an- und abtransportieren.

Im Austausch mit dem Ortsvorsteher wurde deutlich, dass die Suche nach geeigneten Lagerflächen für Aushübe oder sonstiges Baumaterial in Neureut Heide grundsätzlich schwierig ist. Dies gilt auch für zukünftige Bauarbeiten. Verfügbare Flächen befinden sich häufig in Gewerbegebieten, die noch nicht genutzt werden, oder stehen unter Naturschutz. Für alternative Standorte sind daher umfangreiche Prüfungen durch die zuständigen Ämter erforderlich. Der zunächst vorgesehene Ersatzstandort konnte aus diesen Gründen letztlich nicht genutzt werden.

Der Bürgerverein stand hierzu in engem Austausch mit der Verwaltung. Dabei wurde zugesichert, dass an einer Lösung gearbeitet wird.

Inzwischen haben wir die Rückmeldung erhalten, dass der Lagerplatz an der Bike-Strecke geräumt wurde. Wir begrüßen, dass damit eine Lösung gefunden werden konnte und die Nutzung der noch intakten Strecke wieder gefahrlos möglich ist. Die Wiederherstellung durch die Baufirma steht jedoch noch aus, und wir hoffen, dass diese zeitnah erfolgen wird. Wir bedanken uns bei der Ortsverwaltung für ihr Engagement.

Familien, Trubel und Sonnenschein beim Heideflohmarkt

Am 25.4. trafen sich bei strahlendem Sonnenschein viele Familien zum traditionellen Heideflohmarkt auf der großen Wiese.
Wir hatten dieses Jahr über 40 Stände mit Kinderkleidung und Spielzeug sowie erstmals auch einige Angebote mit Kleidung für Erwachsene.
Die Wiese war voller Menschen.
Das Humboldt-Gymnasium hatte zudem einen tollen Stand mit Kuchenverkauf für die neue Abiturklasse aufgebaut, und der nahegelegene Spielplatz lud viele Kinder zum Toben und Spielen ein, sodass für ein schönes gemeinsames Mittagsprogramm gesorgt war.

Gemeinsam angepackt: Frühjahrsputz rund um Heidesee und Toskana

Zahlreiche große und kleine Helferinnen und Helfer waren auch in diesem Jahr bei sonnigem und trockenem Wetter im Rahmen der Dreck-weg-Wochen aktiv, um das Gebiet rund um den Heidesee und die Toskana zu säubern.

Gleichzeitig gab es einen besonderen Anlass zu feiern: Der traditionelle Heideputz fand bereits zum 30. Mal statt – ein schönes Jubiläum, das das langjährige Engagement in unserer Gemeinschaft unterstreicht.

Dabei kam einiges zusammen: von einer Unzahl an Zigarettenkippen und Verpackungen aller Art bis hin zu einem kaputten Fahrrad.

Nach getaner Arbeit konnten wir uns in angenehmer Runde stärken. Dank des neuen Spielplatzes hatten wir diesmal die Möglichkeit, die knusprigen Brezeln und Kaltgetränke gemeinsam an einem Tisch mit Bänken zu genießen, den wir zusätzlich mit einer kleinen Biergarnitur erweitert haben. Wir möchten uns herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz bedanken.

Jahreshauptversammlung 2026

Die Einladung erfolgte fristgerecht durch Verteilung unseres Informationsblatts „Blick zurück und nach vorn“ an alle Haushalte in der Heide. Die Mitglieder wurden ebenfalls fristgerecht per Post eingeladen. Es waren 14 stimmberechtigte Mitglieder sowie ein Gast anwesend.

Nach der einstimmigen Annahme der Tagesordnung gedachten alle Anwesenden schweigend der Mitglieder, die uns im vergangenen Jahr für immer verlassen haben.

Der Vorsitzende berichtete über die vielfältigen Aktivitäten im letzten Jahr. Der nachstehende Link verweist auf seine Präsentation:
> Bericht des Vorsitzenden

Der Kassenführer konnte aus finanzieller Sicht von einem guten Jahr berichten. Der Verein steht weiterhin finanziell gut da.

Die Kassenprüfer attestierten dem Kassenführer eine tadellose Buch- und Kassenführung.

Bei der Aussprache wurden folgende Punkte diskutiert:

Treffpunkt in der Heide
Es wurde angeregt, das Mikado möglicherweise einmal monatlich als Treffpunkt zu nutzen. Dazu müsste geprüft werden, ob regelmäßig freie Termine verfügbar sind.

Besuche älterer Mitbürger
Die Anmeldung könnte für manche eine Hemmschwelle darstellen. Zudem dürfen Kontaktdaten nur mit Zustimmung weitergegeben werden. Diskutiert wurde, ob eine Weitergabe innerhalb des Vereins möglich sein sollte. Als Idee wurde vorgeschlagen, beim Besuch zum 70. Geburtstag nachzufragen, ob weitere Besuche gewünscht sind.

Bike-Strecke / derzeitiges Materiallager
Da die Baufirma offenbar nicht aktiv wird, obwohl ein alternativer Lagerplatz neben dem Moxy Hotel vorhanden ist, besteht weiterhin eine gefährliche Situation, weil Kinder dort spielen. Der Bürgerverein sollte erneut bei der Ortsverwaltung nachhaken.

Tempo-30-Zone Am Wald
Die Einrichtung ist schwierig, da die Straße nur einseitig bebaut ist. Geprüft werden könnte, ob eine Überquerungshilfe als Anlass dienen kann. Auch ein Zebrastreifen könnte eine Tempo-30-Regelung im Vor- und Nachbereich ermöglichen.

Nach der Aussprache wurden der Kassenwart und der Vorstand einstimmig entlastet.

Drei Vorstandsmitglieder haben den Vorstand verlassen.

  • Hans Hahn ist aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden und war deshalb auch nicht anwesend.

  • Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, wurde Sybille Häfele mit großem Dank, belgischen Pralinen und einem kleinen Blumenstrauß verabschiedet. Sie war die gute Seele des Vorstands und wird den Verein weiterhin unterstützen.

  • Nach unglaublichen 20 Jahren Vereinsarbeit als Kassenführer wurde Thomas Metzger mit Applaus verabschiedet und einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt, begleitet von einem Blumenstrauß und einer Auswahl an Rotweinen aus unterschiedlichen Anbaugebieten.

Der Vorsitzende Jean-Jacques Lieners wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand wurden ebenfalls einstimmig Thomas Ripplinger als Schriftführer und Markus Gisen als Kassenführer gewählt.

Unter Sonstiges wies eine Mutter eines betroffenen Schulkindes darauf hin, dass der Schulbus zur Südschule nach den Osterferien ohne vorherige Kommunikation abgeschafft wurde. Der Bürgerverein wird das Thema aufgreifen. Zudem soll der Fahrtkostenzuschuss für Heide-Kinder im Zuge von Sparmaßnahmen gestrichen werden.

Hornissennest entdeckt – Was nun?

Sie haben ein Hornissennest an/in Ihrem Haus oder im Garten entdeckt? Zunächst gilt es herauszufinden, welche Hornissenart hier vorliegt: Handelt es sich um die heimische Europäische Hornisse oder um die Asiatische Hornisse, die sich in der Region invasiv ausbreitet? 

Achtung! Bei asiatischen Hornissen besteht Stichgefahr in Nestnähe!

Nachstehend zwei Links mit wichtigen Informationen!

Externer Beitrag: Podiumsdiskussion Wärme aus Erdgas

Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit:
Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

Podiumsdiskussion

Wie soll die Fernwärme für Karlsruhe erzeugt werden, wenn das Kohlekraftwerk RDK8 demnächst stillgelegt wird? Die Stadtwerke setzen unter anderem auf Gasmotoren, betrieben mit fossilem Erdgas.

Dass damit erhebliche Preisrisiken verbunden sind, zeigt uns die aktuelle Weltlage überdeutlich. Aber auch wegen der Klimaziele drängen Umweltverbände auf den schnellen Gasausstieg. Ist es eine gute Strategie, in Anlagen zur Gasverbrennung zu investieren, wenn klimafreundliche Alternativen wie die Flusswärmepumpe zur Verfügung stehen?

Über diese Fragen diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

am Dienstag, den 5. Mai von 17:00 bis 19:00 Uhr

bei einer Podiumsdiskussion im TRIANGEL am Kronenplatz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Teilnehmenden:

  • Dr. Anne Held (Geschäftsführung – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur)
  • Dr. Steffen Knapp (Bereichsleiter Strategie | Handel | Forschung, Stadtwerke Karlsruhe)
  • Benjamin Köhler (Öko-Institut Freiburg, Bereich Energie & Klimaschutz)
  • Elke Dünnhoff (Umweltforum Mannheimer Agenda 21 e.V.)
  • Moderation: Ivo Pietrzak

Das Publikum wird ausreichend Gelegenheit haben, Fragen an das Podium zu stellen.


Individuelle Beratung

16:00 – 17.00 und 19.00 – 20:00 Uhr

Globale Spannungen und geopolitische Unwägbarkeiten führen seit mehreren Jahren wiederholt zu erheblichen Preisschocks bei Gas und Öl und verunsichern weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger. Sie fragen sich:  Wie und wie schnell können Einzelheizungen auf klimafreundliche Lösungen umgestellt werden? Die Energieberatung der Karlsruher Energie und Klimaschutzagentur (KEK) umrahmt die Podiumsdiskussion mit einem Beratungsangebot für alle Interessierten von 16 bis 17 sowie 19 bis 20 Uhr, ebenfalls in den Räumen des TRIANGEL am Kronenplatz. 

Hintergrund:

Während die Raffinerie MiRO im Wesentlichen die Wärme für die Grundlast des Karlsruher Fernwärmebedarfs liefert, spielt das Kohlekraftwerk im Rheinhafen derzeit noch eine wichtige Rolle für die sogenannte Mittellast, also den erhöhten Wärmebedarf in der kälteren Jahreszeit. Im Rahmen des Kohleausstiegs soll RDK8 aber schon bald in die Netzreserve gehen. Für den regulären Bedarf kann es dann nicht mehr genutzt werden. Für den Ersatz seiner Wärmeleistung planen die Stadtwerke zweigleisig: Eine oder mehrere Flusswärmepumpe(n) sollen zum Einsatz kommen, solange der Strompreis den Betrieb rentabel macht. Steigt der Strompreis über eine kritische Marke, sollen stattdessen Gasmotoren angeworfen werden, die dann – befeuert zunächst mit fossilem Erdgas – gleichzeitig Wärme und Strom produzieren sollen. Beide Anlagen – Flusswärmepumpe und Gasmotoren – müssen erst noch gebaut werden.

In beiden Fällen kann der Bau mit Steuermitteln massiv gefördert werden, dennoch wäre die Investition eine große Herausforderung für die Stadtwerke. Aus der Sicht des Klimabündnisses stellen sich besonders kritische Fragen bei den Gasmotoren. Wird sich das Geld der Steuerzahler trotz steigender Gaspreise und CO2-Bepreisung jemals amortisieren? Hat der geplante Umstieg von fossilem Gas auf Wasserstoff in absehbarer Zeit überhaupt eine Chance, wenn Wasserstoff nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr knapp sein wird? Werden die Gasmotoren nicht am Ende viel länger als geplant mit fossilem Gas betrieben werden und so die Klimakrise anheizen? Das Klimabündnis sucht mit der Podiumsdiskussion Antworten für eine verantwortliche Klimapolitik der Stadt Karlsruhe.  

Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe

In Zusammenarbeit mit: Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

Weitere Informationen:

Externer Beitrag: KEK on Tour

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur teilt mit

Spazier‘ mit – Neureut zeigt seine Sanierungsbeispiele

22.04. | 17-18:30 Uhr | Neureut (Anmeldung erforderlich)

27.04. | 17-18:30 Uhr | Neureut-Heide (Anmeldung erforderlich)


Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus Karlsruhe im Brunhilde-Baur-Haus

21.04. | 10-12 Uhr | Energiewende in Neureut (Beratung & Austausch)

27.04. | 14-16 Uhr | Energiesparen leicht gemacht (Vortrag & Austausch)


Online-Vorträge

20.04. | 18-19:30 Uhr | Nachtspeicheröfen sanieren (Anmeldung erforderlich)

28.04. | 18-19:30 Uhr | Wärmepumpe im Bestandsgebäude (Anmeldung erforderlich)


Energieberatung bei Ihnen Zuhause

  • Für Hauseigentümerinnen und -eigentümer (40 € Eigenanteil);

  • Für Mieterinnen und Mieter (kostenfrei)


Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Anmeldung zu Spazier‘ mit, den Online-Vorträgen und der Energieberatung Zuhause unter

www.kek-karlsruhe.de/kekontour-neureut oder telefonisch unter 0721 / 480 88 250.

Externer Beitrag: Ausstellung Wasserversorgung + Kunstinstallation

Stadtwerke Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe laden Interessierte

am 24. April 2026 um 16 Uhr

zu einer Besichtigung des Wasserwerks Mörscher Wald ein

– dem größten und modernsten Wasserwerk der Region

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter www.swka.de/wasserwerk ist erforderlich.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Bitte schützen Sie Kleinsäuger – Mähroboter nachts stehen lassen

Eine Information auf Bitte des Presse- und Informationsamts (PIA) der Stadt Karlsruhe

Im Sommer mähen viele Bürger/innen wöchentlich ihren Rasen. Ziel ist ein gleichmäßiges Grün mit wenigen Zentimetern Höhe. Auch die moderne Technik bietet immer mehr Alternativen zum wöchentlichen Arbeitseinsatz. Rasenmähroboter mähen kontinuierlich über den Rasen, um ihn kurz zu halten. Ob nun regelmäßig und häufig von Hand oder mit dem Roboter gemäht wird – insektenfreundlich ist das nicht. Durch die ständige Störung des Lebensraums und die Entnahme des Futterangebotes geht die Menge an Insekten drastisch zurück. Das fehlende Blühen der Gräser und – falls vorhanden – der Kräuter macht den Rasen unattraktiv für nektarsammelnde Insekten wie Wildbienen.

Mähroboter, die nachts in Betrieb sind, stellen außerdem eine erhebliche Gefahr für nachtaktive Kleintiere, insbesondere für Igel, dar. Diese Tiere nehmen die sich langsam bewegenden Mähroboter nicht als Bedrohung wahr und werden häufig schwer verletzt oder getötet. Igel sind eine geschützte Art und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen, unter anderem aufgrund der Gefahren in menschlichen Siedlungsgebieten.

Als Kulturfolger finden Igel in Grün- und Parkanlagen sowie auf Friedhöfen geeignete Ersatzlebensräume, so dass die Bestände in den städtischen Bereichen zum Teil die in der freien Landschaft übertreffen. Insbesondere Städte mit großen innerstädtischen Grünflächen wie Karlsruhe, stellen daher ein wichtiges Refugium für diese Art dar und tragen somit eine besondere Verantwortung für ihren Schutz.

Eine nächtliche Außerbetriebnahme von Mährobotern ist eine einfache und effektive Maßnahme, um unnötige Verletzungen und Tötungen von Igeln und anderen nachtaktiven Kleintieren wie Amphibien zu verhindern. Das Aussetzen des Mähroboter kann sich dabei an den Hauptaktivitätszeiten des Igels orientieren. Diese sind die Dämmerungs- und Nachtzeit in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang in den Monate März bis November.

Wer nicht ganz auf den kurzen Rasen verzichten möchte, was häufig auch mit dem Schutz vor Zecken zusammenhängt, kann durch das Stehenlassen kleiner Grasinseln– oder streifen schon einen Beitrag leisten. Dorthin können sich vorhandene Insekten und Kleinsäuger zurückziehen. Ein Rotieren dieser Inseln sorgt dafür, dass der Rasen an diesen Stellen nicht ganz verwildert. Dies kann auch mit einem Mähroboter erzielt werden, durch das Auslegen von Kleinstrukturen als Barrieren. Das können zum Bsp. Totholzstämme oder kleine Steinhaufen sein, diese werden häufig auch von einigen Kleinsäugern und Insekten genutzt.

Zusätzlich sollte die Mähhäufigkeit so weit wie möglich minimiert werden und eine Messerhöhe von 10 cm nicht unterschreiten.

Darüber hinaus kann ein Zierrasen oder Teile davon auch mit wenigen Mitteln in eine artenreiche Blumenwiese umgewandelt werden. Dabei muss nicht der ganze Rasen abgehoben, umgegraben und teuer neu eingesät werden. Die einfachste Möglichkeit ist, mit dem Vertikutierer Lücken in die Grasnarbe zu reißen, sodass im Boden vorhandene, wilde Samen keimen können. Durch selteneres Mähen und das Blühenlassen der vorhandenen Arten kann ein langfristiger Effekt entstehen. Diese Methode ist einfach und braucht nur etwas Geduld. Wichtig ist das Aushagern des Bodens. Wer früher häufig gedüngt hat, sollte dies nun sein lassen. Viele der in Karlsruhe heimischen Wildblumen, brauchen nämlich nährstoffarme Böden. Düngung sorgt dafür, dass eine Hand voll Arten den Bestand prägen und alles andere dominieren. Im Allgemeinen kann man sagen: je magerer, desto artenreicher.

Der Umwelt und Artenschutz der Stadt Karlsruhe informiert auf seiner Homepage über weitere einfache Mittel zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür, unter https://www.karlsruhe.de/umwelt-klima/naturschutz/artenschutz.

Außerdem berät der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz auch gerne per E-Mail an umwelt-arbeitsschutz(at)karlsruhe.de.

Der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg ist eröffnet

Bei bestem Frühlingswetter konnte der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg endlich eröffnet werden – und kaum war der Bauzaun entfernt, wurde er auch schon mit Begeisterung von den Kindern im Sturm erobert.

Nach langer Planungs- und Bauphase präsentiert sich der Spielplatz heute als moderner Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft. Bereits in der Planungsphase wurden Wünsche und Ideen von Kindern, Eltern und Anwohnern aufgenommen und umgesetzt. Dabei wurde besonderer Wert auf eine nachhaltige Gestaltung gelegt – sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch bei der naturnahen Einbindung in die Umgebung.

Entstanden ist ein vielseitiger Spielraum mit getrennten Bereichen für kleinere und größere Kinder, zahlreichen neuen Spielgeräten und attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten. Ein besonderes Highlight ist die große Kletter- und Spielanlage mit Rutschenturm. Ergänzt wird das Angebot durch Schaukeln, Sandbereiche, eine Himmelschaukel sowie barrierefrei erreichbare Spielstationen. Auch Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bepflanzung sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.

In ihren Ansprachen betonten Ortsvorsteher Herr Jäger und die Erste Bürgermeisterin, dass der Spielplatz bewusst als Quartiersspielplatz und Inklusionsspielplatz konzipiert wurde. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der allen Generationen offensteht und Begegnungen im Stadtteil fördert.

Der Bürgerverein hat die Entwicklung des Projekts von Beginn an intensiv begleitet und die Interessen der Bürgerschaft eingebracht. Zur Eröffnung wurde eine vom Bürgerverein gestiftete Bank an die Ortsverwaltung übergeben – wenn auch nur symbolisch: Sie war bereits vor Beginn der Feier durch eine Familie ganz im Sinne ihrer Bestimmung in Gebrauch.

Ein besonderer Dank des Bürgervereins gilt dem Gartenbauamt sowie der Ortsverwaltung für die engagierte Planung, Umsetzung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit dem neuen Spielplatz ist ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der künftig Raum für Spiel, Bewegung und nachbarschaftliches Miteinander bietet. Nicht nur am Eröffnungstag zeigte sich: Dieses Ziel wurde erreicht. Der neue Spielplatz wird ausgiebig und zur Freude von Kindern und Eltern viel genutzt.