Der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg ist eröffnet

Bei bestem Frühlingswetter konnte der neue Quartiersspielplatz am Jasminweg endlich eröffnet werden – und kaum war der Bauzaun entfernt, wurde er auch schon mit Begeisterung von den Kindern im Sturm erobert.

Nach langer Planungs- und Bauphase präsentiert sich der Spielplatz heute als moderner Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft. Bereits in der Planungsphase wurden Wünsche und Ideen von Kindern, Eltern und Anwohnern aufgenommen und umgesetzt. Dabei wurde besonderer Wert auf eine nachhaltige Gestaltung gelegt – sowohl bei der Auswahl der Materialien als auch bei der naturnahen Einbindung in die Umgebung.

Entstanden ist ein vielseitiger Spielraum mit getrennten Bereichen für kleinere und größere Kinder, zahlreichen neuen Spielgeräten und attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten. Ein besonderes Highlight ist die große Kletter- und Spielanlage mit Rutschenturm. Ergänzt wird das Angebot durch Schaukeln, Sandbereiche, eine Himmelschaukel sowie barrierefrei erreichbare Spielstationen. Auch Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bepflanzung sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.

In ihren Ansprachen betonten Ortsvorsteher Herr Jäger und die Erste Bürgermeisterin, dass der Spielplatz bewusst als Quartiersspielplatz und Inklusionsspielplatz konzipiert wurde. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der allen Generationen offensteht und Begegnungen im Stadtteil fördert.

Der Bürgerverein hat die Entwicklung des Projekts von Beginn an intensiv begleitet und die Interessen der Bürgerschaft eingebracht. Zur Eröffnung wurde eine vom Bürgerverein gestiftete Bank an die Ortsverwaltung übergeben – wenn auch nur symbolisch: Sie war bereits vor Beginn der Feier durch eine Familie ganz im Sinne ihrer Bestimmung in Gebrauch.

Ein besonderer Dank des Bürgervereins gilt dem Gartenbauamt sowie der Ortsverwaltung für die engagierte Planung, Umsetzung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit dem neuen Spielplatz ist ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der künftig Raum für Spiel, Bewegung und nachbarschaftliches Miteinander bietet. Nicht nur am Eröffnungstag zeigte sich: Dieses Ziel wurde erreicht. Der neue Spielplatz wird ausgiebig und zur Freude von Kindern und Eltern viel genutzt.

VBK: Tempo-30-Zonen führen zu Verzögerungen. Wirklich?

Zunächst versteht es sich von selbst, dass eine Tempo-30-Zone den Verkehr und damit auch Busse des ÖPNV entschleunigt. Entscheidend ist jedoch, wie relevant die durch die Geschwindigkeitsbegrenzung erwartbaren zusätzlichen Verzögerungen sind. Selbst die nachstehende überschlägige Berechnung zeigt, dass keine gewichtigen zusätzlichen Verzögerungen zu erwarten sind.

Die Tempo-30-Zone im Klammweg hat eine Länge von rund 700 m. Die Differenz zwischen einer Durchfahrt mit konstanter erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bzw. 30 km/h beträgt etwas über 30 Sekunden. Berücksichtigt man außerdem die Brems- und Beschleunigungszeiten, wie zum Beispiel beim Abbiegen in den Klammweg, an der Haltestelle oder anderen Hindernissen, so ist zu erwarten, dass die tatsächliche Verzögerung noch deutlich kleiner ist.

Eine genauere Berechnung der Verwaltung liegt jetzt vor. Die realistische Verzögerung beträgt 14 Sekunden.

Die ermittelte Größenordnung rechtfertigt keine Änderung des Fahrplanes.  Die Verzögerungen sind deutlich kleiner als die statistisch zu erwartenden Schwankungen der Fahrzeit!

Zudem erhielten wir die Rückmeldung von einigen Eltern, dass der Bus zur Südschule öfters zu spät kommt. In der Regel handelt es sich hierbei um einige Minuten. Es kommt aber auch vor, dass die Kinder deutlich länger warten müssen. Diese festgestellten Verspätungen sind auf eine höhere Verkehrsdichte, ungünstige Ampelstellung, längere Einstiegs- und Ausstiegszeiten, geschlossene Schranken an Bahnübergängen oder sonstige Verkehrshindernisse auf der gesamten Fahrstrecke der betroffenen Buslinie zurückzuführen.

Maßnahmen wie etwa grüne Wellen oder dedizierte Fahrbahnen für Linien-Busse, die sich auf hierfür geeignete Abschnitte im gesamten Streckenverlauf beziehen, sind das Mittel der Wahl, um Verzögerungen zu minimieren.

Tempo-30-Zonen führen in der Regel nicht zu nennenswerten Verzögerungen. Sie reduzieren aber nachgewiesenermaßen die Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Verwaltung ist auch zu diesem Schluss gekommen.

Der Spielplatz am Jasminweg wird komplett erneuert!

Viele betroffene junge Mütter und Väter mit Kindern, interessierte Großeltern, Nachbarn, Mitglieder des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung sind der Einladung des Gartenbauamtes zur Bürgerinformation gefolgt, um sich über die anstehende Erneuerung des Spielplatzes am Jasminweg zu informieren.

Die Planerinnen berichteten, dass der gesamte Spielplatz erneuert wird. Die noch vorhandenen Spielgeräte für die Kleinsten und die Himmelschaukel sind altersbedingt erneuerungsbedürftig. Für die Seilbahn gibt es keine Ersatzteile mehr, sodass sie auch ersetzt werden muss.

Der Spielplatz wird in 3 Bereiche gegliedert

  • Ein Bereich für Kinder bis 4 Jahre,
  • Zwei Bereiche für Kinder von 4 bis 8 Jahre