Perfekte Bedingungen für die Krötenwanderung – wir laden zum Spaziergang am Samstag, 21.2. ein

Die Wettervorhersage für Samstag, den 21.02.2026, ist nahezu perfekt – ideale Bedingungen für die alljährliche Krötenwanderung entlang der alten Bahnlinie zum Heidesee.

Wenn auch Sie noch nie eine einzige Kröte auf ihrem Weg zum See gesehen haben, ist das die passende Gelegenheit. Unter sachkundiger Führung von Herrn Tobias Wirsing erfahren Sie bei einem kleinen Spaziergang Wissenswertes über die Amphibien und ihr Verhalten.

Los geht es um 19:00 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang zum Spielplatz vom Sanddornweg – auch wenn dort zurzeit eine Baustelle eingerichtet ist.

Wir bitten die kurzfristige Einladung zu entschuldigen und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Vortrag: Mikroplastik in der Umwelt

Am 26. Januar 2026 hielt Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) einen informativen Vortrag zum Thema „Mikroplastik in der Umwelt“. Rund zwölf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Ausführungen aufmerksam, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.

In ihrem Vortrag machte Frau Ziemann deutlich, wie vielfältig Kunststoffe heute sind: Es gibt fast 200 verschiedene Kunststoffarten und mehr als 10.000 Kunststoffsorten. Additive wie z.B. UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Farbstoffe verleihen den Materialien ihre gewünschten Eigenschaften.

Die weltweite Produktion ist enorm: Über acht Milliarden Tonnen Kunststoffe wurden seit 1950 bereits hergestellt. Knapp fünf Milliarden Tonnen davon befinden sich heute auf Deponien oder direkt in der Umwelt.

Durch Verwitterung zerbröseln Kunststoffe in immer kleinere Teile- so wird aus Makroplastik (Stücke größer als fünf Millimeter) über die Zeit Mikroplastik, also Partikel kleiner als einen Millimeter bis hinunter zu einem Mikrometer. Gelangen diese Kunststoffe durch menschlichen Einfluss oder durch Wind und Wetter in Flusssysteme, wird ein Großteil ins Meer transportiert, wo sie weiter zerkleinert werden. Die Mikroplastikpartikel im Meer stammen besonders häufig aus Textilien (35 %), Reifenabrieb (28 %) und Stadtstaub (24 %); der Rest kommt aus unterschiedlichen Quellen.

Konventionelle mechanisch-biologische Kläranlagen entfernen zwar etwa 99 % des Mikroplastiks aus dem Abwasser, doch die Partikel verbleiben im Klärschlamm. Wird dieser nicht verbrannt, sondern als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, kann das Mikroplastik wieder in die Umwelt gelangen.

Die Gefährlichkeit von Mikroplastik lässt sich bislang nicht abschließend bewerten. Je nach enthaltenen Chemikalien und Umweltbedingungen entstehen Partikel mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gelangen diese in Pflanzen oder in die Körper von Tieren und Menschen, können verschiedene Reaktionen auftreten. Bekannt ist bisher, dass unter bestimmten Bedingungen giftige Additive freigesetzt werden können und kleinste Partikel (vor allem. Nanoplastik) in Gewebezellen eindringen können, wo sie entzündliche Reaktionen auslösen. Umfang und Bedeutung sowie mögliche Gefährdungen sind weiterhin Gegenstand der Forschung.

Zur Verringerung der Umweltbelastung hat die EU unter anderem eine Einwegkunststoffrichtlinie erlassen: Einwegprodukte, für die es Alternativen gibt, werden verboten, Recyclingsysteme sind verpflichtend und die Recyclingquote soll steigen. In der Praxis ist dies schwierig, da Kunststoffe oft noch nicht sortenrein getrennt werden können und Recycling aufwendig ist.

Auch Biokunststoffe sind keine einfache Lösung: nur wenige davon sind unter ganz bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar, die allerdings meistens weder im Meer noch im Boden oder im heimischen Komposthaufen gegeben sind.

Abschließend wurde aufgezeigt: Jede und jeder kann zur Vermeidung von Mikroplastik beitragen – etwa durch weniger Autofahren und angepasste Fahrweise, wodurch Reifenabrieb reduziert wird oder die richtige Entsorgung von Flusen aus Waschmaschine oder Trockner im Restmüll, die Vermeidung von sog. „schwarzem“ Kunststoff, der sich nicht recyceln lässt, und insgesamt einem bewussteren Umgang mit Plastik. Jede und jeder sollte tun, was im eigenen Rahmen möglich ist.

Neues von der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Bethlehem

Podiumsdiskussion zur anstehenden Landtagswahl

Montag, 02.02.26 um 13.45 Uhr

Hierbei stehen bildungspolititsche Fragen wie „Chancengleichheit im Bildungssystem“ und „Qualitätssicherung im frühkindlichen Bereich“ im Fokus. Eingeladen sind VertreterInnen verschiedener Parteien. Die Veranstaltung findet für unsere Auszubildenden in der Aula der Fachschule statt und ist offen für allen Interessierten.

Sofagespräch

Am Donnerstag, 26.02.26 um 17.00 Uhr

Wir laden Sie alle herzliche zu einem Sofagespräch an unsere Schule ein. Wir sprechen mit ehemaligen KollegInnen und Auszubildenden über die Erzieherausbildung in den letzten Jahrzehnten. Die Geschichte der Schule und der Wandel in der Ausbildungs sind interessante Aspekte dieses Gesprächs. Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Autoren-Lesung mit Anja Reumschüssel

Anja Reumschüssel liest aus ihrem Roman „Über den Dächern von Jerusalem“, der 2023 erschienen ist und die Thematik des Nahostkonfliktes aus den Augen von vier Jugendlichen sehr anschaulich schildert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stephanus-Buchhandlung statt. Hierüber können auch Eintrittskarten für die Veranstaltung erworben werden

Susanne Dischinger

24.12.2025 Weihnachtsauftakt mit dem Posaunenchor in der Heide

Traditionell wird der CVJM-Posaunenchor Neureut den Heiligabend in der Heide wieder musikalisch einläuten. Zum Aufwärmen wird Glühwein angeboten. Bitte bringen Sie Ihre eigenen Tassen mit.

Treffpunkt ist um 14:30 Uhr (NEU!) an der Kreuzung Lavendel-/Arnikaweg.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und viele schöne Begegnungen.

Vortrag „Mikroplastik in der Umwelt“

Der Bürgerverein lädt zu einem Vortrag über Mikroplastik ins Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, ein. Als Referentin wird Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA) Herkunft, Auswirkungen und Vermeidung von Mikroplastik erläutern sowie aktuelle Forschungsansätze vorstellen.

  • WANN: 26. Januar, 19:30 Uhr   
  • WO: Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, 76149 Karlsruhe          

Worum geht es in diesem Vortrag?

Plastik ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken – es begegnet uns in Verpackungen, Elektronik und zahlreichen weiteren Anwendungen.

Mit der zunehmenden Produktion steigen jedoch auch die Mengen an Plastikabfällen, die häufig bereits nach kurzer Nutzung in die Umwelt gelangen und dort zu Mikroplastik zerfallen. Die Belastung nimmt stetig zu, weshalb eine genaue Untersuchung und Überwachung dringend erforderlich ist. Die Referentin Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA)) wird erläutern, wie Mikroplastik entsteht, auf welchen Wegen es in Böden, Gewässer und Luft gelangt und wie es sich dort verhält. Ebenso werden Methoden zur Erfassung und mögliche technische und natürliche Wege zur Entfernung vorgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen gegen Plastikmüll und Mikroplastik: vom verantwortungsvollen Umgang mit Plastik über Chancen und Grenzen von Bioplastik bis hin zu politischen Regelungen und modernen Recyclingverfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie groß die Herausforderung „Plastik in der Umwelt“ wirklich ist – und was wir als Gesellschaft tun können.

Zukunftssicher Heizen – großes Interesse beim Infoabend

Großes Interesse am Thema klimafreundliches Heizen zeigte sich beim Infoabend „Zukunftssicher Heizen“ am 15. Oktober 2025 in der Rheinstube der Badnerlandhalle. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über moderne und nachhaltige Heizalternativen.

Frau Hennrich und Herr Dr. Gewiese von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) gaben einen umfassenden Überblick über Heizungstausch, rechtliche Rahmenbedingungen, Wärmepumpen und Fördermöglichkeiten. Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Tipps sowie die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Ortsverwaltung Neureut, den Bürgervereinen Neureut-Heide und Neureut-Kirchfeld sowie der KEK organisiert. Das große Interesse zeigte deutlich: Viele Menschen in Neureut erwägen, in eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung zu investieren.

Nachbarschaftsfest am 8.11.25 im Heckenrosenweg 1

Es ist geschafft! Auf dem Klammweg gilt Tempo 30.

Dies wollen wir gebührend feiern.

  • Feiern Sie mit bei Glühwein, Kinderpunsch und Dambedeis!
    (Sie können auch gerne mitfeiern, wenn Sie keine Tempo-30-Zonen mögen)
  • Los geht’s um 17:00.
  • Bringen Sie bitte Ihre eigenen Tassen mit!
    Für den Rest ist gesorgt!
  • Es entstehen Ihnen keine Kosten
    Über eine kleine Spende würden wir uns jedoch freuen!

Wir bitten um Online-Anmeldung bis zum 4.11.25.

  • Die Anmeldungsfrist ist abgelaufen!

Herbst-Kindersachenflohmarkt am 11.10.25

Auch in diesem Herbst findet unser Flohmarkt für gebrauchte und nützliche Dinge rund um das Kind

  • am Samstag, dem 11. Oktober 2025 von 14:00 bis 17:00
  • auf der großen Wiese bei der Endhaltestelle „Neureut-Heide“ der Linie 1 statt.

Bringen Sie bitte einen entsprechenden Tisch oder eine Decke mit. Standgebühren fallen nicht an.

Da die verfügbaren Plätze begrenzt sind, bitten wir um Voranmeldung per Mail bis spätestens am

Sie erhalten dann eine Rückbestätigung.

Der Flohmarkt ist ausschließlich für nicht-gewerbliche Verkäufer*innen.

Bei ungeeignetem Wetter findet der Flohmarkt nicht statt.

Zukunftssicher heizen

Infoabend für Bürgerinnen und Bürger in Neureut

Die Bürgervereine und Ortsverwaltung Neureut sowie die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) laden herzlich zum Infoabend „Zukunftssicher heizen“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 15.10.2025 von 18 bis 19:30 Uhr in der Rheinstube der Badnerlandhalle Neureut statt. Themen des Abends sind unter anderem klimafreundliche Alternativen zur Öl- und Gasheizung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie aktuelle Fördermöglichkeiten. Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Neureut. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Datum: Mittwoch, 15. Oktober 2025, 18 bis 19:30 Uhr

Ort: Rheinstube in der Badnerlandhalle Neureut, Rubensstraße 21

Veranstalter: Ortsverwaltung Neureut, Bürgerverein Neureut-Heide, Bürgerverein Siedlergemeinschaften Neureut-Kirchfeld e.V., Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK)

Eintritt frei

Kostenfreie Energieberatung bei Ihnen Zuhause

Vom 15.-29.10.2025 haben Bürgerinnen und Bürger in Neureut die Möglichkeit, eine kostenfreie Energieberatung Zuhause in Anspruch zu nehmen. Diese findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg statt. Die Termine können schon jetzt unter beratungszentrum@kek-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721-480 88 250 gebucht werden. Nennen Sie hierzu bitte den Betreff „Neureut“.

VBK: Tempo-30-Zonen führen zu Verzögerungen. Wirklich?

Zunächst versteht es sich von selbst, dass eine Tempo-30-Zone den Verkehr und damit auch Busse des ÖPNV entschleunigt. Entscheidend ist jedoch, wie relevant die durch die Geschwindigkeitsbegrenzung erwartbaren zusätzlichen Verzögerungen sind. Selbst die nachstehende überschlägige Berechnung zeigt, dass keine gewichtigen zusätzlichen Verzögerungen zu erwarten sind.

Die Tempo-30-Zone im Klammweg hat eine Länge von rund 700 m. Die Differenz zwischen einer Durchfahrt mit konstanter erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bzw. 30 km/h beträgt etwas über 30 Sekunden. Berücksichtigt man außerdem die Brems- und Beschleunigungszeiten, wie zum Beispiel beim Abbiegen in den Klammweg, an der Haltestelle oder anderen Hindernissen, so ist zu erwarten, dass die tatsächliche Verzögerung noch deutlich kleiner ist.

Eine genauere Berechnung der Verwaltung liegt jetzt vor. Die realistische Verzögerung beträgt 14 Sekunden.

Die ermittelte Größenordnung rechtfertigt keine Änderung des Fahrplanes.  Die Verzögerungen sind deutlich kleiner als die statistisch zu erwartenden Schwankungen der Fahrzeit!

Zudem erhielten wir die Rückmeldung von einigen Eltern, dass der Bus zur Südschule öfters zu spät kommt. In der Regel handelt es sich hierbei um einige Minuten. Es kommt aber auch vor, dass die Kinder deutlich länger warten müssen. Diese festgestellten Verspätungen sind auf eine höhere Verkehrsdichte, ungünstige Ampelstellung, längere Einstiegs- und Ausstiegszeiten, geschlossene Schranken an Bahnübergängen oder sonstige Verkehrshindernisse auf der gesamten Fahrstrecke der betroffenen Buslinie zurückzuführen.

Maßnahmen wie etwa grüne Wellen oder dedizierte Fahrbahnen für Linien-Busse, die sich auf hierfür geeignete Abschnitte im gesamten Streckenverlauf beziehen, sind das Mittel der Wahl, um Verzögerungen zu minimieren.

Tempo-30-Zonen führen in der Regel nicht zu nennenswerten Verzögerungen. Sie reduzieren aber nachgewiesenermaßen die Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Verwaltung ist auch zu diesem Schluss gekommen.