Informationsveranstaltung zur invasiven Ameisenart

Heute möchten wir Sie auf eine Veranstaltung der Stadt Karlsruhe aufmerksam machen:

Am

  • Mittwoch, 30. Juli um 18 Uhr findet
  • im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz

eine Informationsveranstaltung zur invasiven Ameisenart statt.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Bettina Lisbach wird Diplom-Biologe Dr. Manfred Verhaagh, früherer Leiter der Insektenkunde und seit 2025 ehrenamtlicher Mitarbeiter des Naturkundemuseums Karlsruhe, über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Biologie und Ausbreitung von Tapinoma magnum berichten. Er wird zudem Methoden zur Bekämpfung und Prävention vorstellen sowie über das Forschungsprojekt zur Tapinoma magnum berichten.

Anschließend informiert die Stadtverwaltung über die rechtlichen Grundlagen sowie über geplante Maßnahmen gegen die Ameisenart. Im Anschluss haben die Anwesenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

  • siehe Veranstaltungskalender der Stadt Karlsruhe

Die geänderte Satzung ist in Kraft getreten

In der Jahreshauptversammlung am 5.5. wurde beschlossen $10 unserer Satzung zu ändern. Die Kassenführerin/ der Kassenführer soll zusätzlich zur Vorsitzenden bzw. zum Vorsitzenden und den beiden Stellvertreterinnen bzw. Vertretern vertretungsberechtigt sein.

Am 9.7.25 hat das Amtsgericht Mannheim die so geänderte Satzung in das Vereinsregister eingetragen, die damit rechtswirksam wird.
Der nachstehende Link zeigt die aktuelle Fassung.

Hochspannungsleitung Philippsburg – Daxlanden

Der Verlauf der Hochspannungsleitung nach Daxlanden geht weit südlich an Neureut vorbei

Botschaft:

Wie in den BNN zu lesen war, ist eine Hochspannungsleitung von Philippsburg nach Daxlanden geplant.
Aus dem Übersichtsplan konnte man bereits vermuten, dass der Verlauf südlich an Neureut vorbeigeht.

Ein Blick in die öffentlichen Unterlagen bestätigt dies.
Der nachstehende Link zeigt den relevanten Ausschnitt.

Ausschnitt aus dem Übersichtsplan

Ordnung und Sicherheit: Was ist los in der Heide?

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2025 am 5. Mai kam das Thema Sicherheit und Ordnung – insbesondere in der näheren Umgebung des Heidesees – zur Sprache. Mehrere Anwesende berichteten u. a. von (Lärm)-Belästigung, Vermüllung, offenem Feuer.
Hierzu sowie zu möglichen Lösungsansätzen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Weitgehende Einigkeit bestand darüber, dass sich die Situation im Laufe der Zeit kontinuierlich verschlechtert hat.

Der Bürgerverein führt daher eine Umfrage zu dieser Thematik durch, um ein möglichst realistisches Bild der aktuellen Situation zu gewinnen. Erfasst werden sollen etwa Art und Häufigkeit von als störend empfundenen Vorfällen und ob jeweils eine Meldung an die Polizei / Ordnungsbehörden erfolgt ist.
Anhand der Ergebnisse können wir den zuständigen Behörden aufzeigen, ob und wo aus Sicht der Menschen in der Heide ein Handlungsbedarf besteht.

Zur Umfrage gelangen Sie über den folgenden Link:

Die Umfrage läuft bis zum Herbst.

Starkregenereignisse sind auch für die Heide relevant

Auch in der Heide können Starkregenereignisse zu erheblichen Schäden führen. Die Stadt hat daher einen detaillierten Plan zur Starkregenvorsorge erstellt. In diesem wurden drei Szenarien berechnet: ein seltenes, ein außergewöhnliches und ein extremes Starkregenereignis (siehe Abbildung).

Diese Szenarien zeigen auf, wie sich Starkregen in verschiedenen Intensitäten auf die Karlsruher Stadtteile auswirken kann. Besonders wichtig: Aus dem Plan lassen sich überflutungsgefährdete Bereiche, die voraussichtliche Wassertiefe sowie die Fließgeschwindigkeit ablesen.

Während beim seltenen Szenario kaum Gebäude betroffen sind, zeigen die außergewöhnlichen und extremen Szenarien, dass auch in der Heide einzelne Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Über die untenstehenden Links lassen sich sowohl Starkregengefahrenkarte als auch Hinweisbroschüren zu Schutzmaßnahmen gegen die Folgen von Starkregenereignissen aufrufen, die die Bürger/innen präventiv umsetzen können.

Links:

Große Mehrheit für den Lärmaktionsplan

Am 27. Mai stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit und parteiübergreifender Unterstützung dem Lärmaktionsplan zu – ein wichtiges Signal für mehr Lebensqualität in der Heide. Damit ist auch die letzte politische Hürde zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Klammweg genommen.

Die im Vorfeld eingebrachten Einwände der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) fanden im Gremium kein Gehör. Die Entscheidung spiegelt den breiten Rückhalt in der Bevölkerung wider – viele Anwohnerinnen und Anwohner im Klammweg warten seit Jahren auf eine solche Nachricht.

Zwar ist noch etwas Geduld gefragt, bis die Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, doch der Weg ist nun geebnet. Bis zur Realisierung sind noch technische Planungen und Abstimmungen notwendig.

Wir hoffen, dass wir beim geplanten Nachbarschaftsfest im Herbst 2025 nicht nur gemeinsam feiern, sondern auch die Einführung der Tempo-30-Zone im Klammweg offiziell begrüßen können. Ein großer Schritt für mehr Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität in unserem Viertel!

VBK: Tempo-30-Zonen führen zu Verzögerungen. Wirklich?

Zunächst versteht es sich von selbst, dass eine Tempo-30-Zone den Verkehr und damit auch Busse des ÖPNV entschleunigt. Entscheidend ist jedoch, wie relevant die durch die Geschwindigkeitsbegrenzung erwartbaren zusätzlichen Verzögerungen sind. Selbst die nachstehende überschlägige Berechnung zeigt, dass keine gewichtigen zusätzlichen Verzögerungen zu erwarten sind.

Die Tempo-30-Zone im Klammweg hat eine Länge von rund 700 m. Die Differenz zwischen einer Durchfahrt mit konstanter erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bzw. 30 km/h beträgt etwas über 30 Sekunden. Berücksichtigt man außerdem die Brems- und Beschleunigungszeiten, wie zum Beispiel beim Abbiegen in den Klammweg, an der Haltestelle oder anderen Hindernissen, so ist zu erwarten, dass die tatsächliche Verzögerung noch deutlich kleiner ist.

Eine genauere Berechnung der Verwaltung liegt jetzt vor. Die realistische Verzögerung beträgt 14 Sekunden.

Die ermittelte Größenordnung rechtfertigt keine Änderung des Fahrplanes.  Die Verzögerungen sind deutlich kleiner als die statistisch zu erwartenden Schwankungen der Fahrzeit!

Zudem erhielten wir die Rückmeldung von einigen Eltern, dass der Bus zur Südschule öfters zu spät kommt. In der Regel handelt es sich hierbei um einige Minuten. Es kommt aber auch vor, dass die Kinder deutlich länger warten müssen. Diese festgestellten Verspätungen sind auf eine höhere Verkehrsdichte, ungünstige Ampelstellung, längere Einstiegs- und Ausstiegszeiten, geschlossene Schranken an Bahnübergängen oder sonstige Verkehrshindernisse auf der gesamten Fahrstrecke der betroffenen Buslinie zurückzuführen.

Maßnahmen wie etwa grüne Wellen oder dedizierte Fahrbahnen für Linien-Busse, die sich auf hierfür geeignete Abschnitte im gesamten Streckenverlauf beziehen, sind das Mittel der Wahl, um Verzögerungen zu minimieren.

Tempo-30-Zonen führen in der Regel nicht zu nennenswerten Verzögerungen. Sie reduzieren aber nachgewiesenermaßen die Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Verwaltung ist auch zu diesem Schluss gekommen.

Heideputz 2025 – Wir sagen Danke!

Bei sonnigen und trockenem Wetterbedingungen waren auch dieses Jahr fleißige große und kleine Helfer*innen im Rahmen der Dreck-Weg-Wochen unterwegs, um das Gebiet rund um den Heidesee und die Toskana von Unrat zu befreien.

Es wurden 2 Alu-Grillschalen mit Holzkohlenreste gefunden. Bei anhaltender Trockenheit stellt Grillen mit Holzkohle eine nicht zu unterschätzende Brandgefahr dar.

Nach getaner Arbeit konnten wir uns bei netten Gesprächen mit knusprigen Brezeln und einem Getränk stärken.

Wir möchten uns bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern recht bedanken.

Frühjahrs Kindersachenflohmarkt am 26.4.25

Auch in diesem Frühjahr findet unser Flohmarkt für gebrauchte und nützliche Dinge rund um das Kind

  • am Samstag, dem 26. April 2025 von 14:00 bis 17:00 Uhr
  • auf der großen Wiese bei der Endhaltestelle „Neureut-Heide“ der Linie 1 statt.

Bringen Sie bitte einen entsprechenden Tisch oder eine Decke mit. Standgebühren fallen nicht an.

Da die verfügbaren Plätze begrenzt sind, bitten wir um Voranmeldung per Mail bis spätestens am

Sie erhalten dann eine Rückbestätigung.

Der Flohmarkt ist ausschließlich für nicht-gewerbliche Verkäufer*innen.

Bei ungeeignetem Wetter findet der Flohmarkt nicht statt.

Ergebnisse unsere Umfrage: Viele Zwänge und ein Ausweg

Der Bürgerverein hat letzten Herbst eine Umfrage zur Verkehrssituation und -sicherheit sowie zur Wohnqualität in der Heide durchgeführt und einen Informationsstand organisiert.

Wir bedanken uns bei allen, die bei der Umfrage mitgemacht haben oder die uns Ihr Anliegen am Informationsstand mitgeteilt haben.

Am 22.1. haben wir das Ergebnis dem Ortsvorsteher Herrn Jäger vorgestellt und diskutiert.

Die Bürgervereine der Ortsteile, die von der 2. Rheinbrücke und der Querspange betroffen sind, wurden von der Ortsverwaltung zu einer nicht öffentlichen Ortschaftsratssitzung eingeladen, in der die Ergebnisse der von der Stadt in Auftrag gegebenen diesbezüglichen Verkehrsstudie vorgestellt wurden.

Die Stadt hat jetzt eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht. 

Nachstehende Links führen zu einer Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage, des Gesprächs mit Herrn Jäger sowie der schriftlichen Stellungnahmen der zuständigen Ämter bzw. zu der Pressemitteilung der Stadtverwaltung

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

  • Die Stadt- und Ortsverwaltung ist vielfachen Zwängen ausgesetzt.
    Sie ist an die gesetzlichen Vorschriften gebunden, die aufgrund ihrer detaillierten Regelungstiefe kaum einen Ermessensspielraum bieten. Hinzukommt die schwierige Personal- und Finanzsituation der Stadt Karlsruhe.
  • Die Studie zeigt eindeutig, dass die Querspange zu einem deutlichen Verkehrsaufkommen in der Welschneureuter Straße und Klammweg führt.  Sie bietet zudem eine gute Basis zur Evaluierung von Maßnahmen zur Verkehrslenkung.
  • In Neureut sind verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant, die die Durchfahrt unattraktiv machen und dem Mehrverkehr in sensiblen Wohngebieten entgegenwirken sollen. Die Umsetzung soll gleichzeitig mit der Querspange erfolgen.

    Der Bürgerverein bedankt sich bei allen Beteiligten – dem Ortschaftsrat, der Ortsverwaltung, den zuständigen Ämtern der Stadt und dem Regierungspräsidium -, dass trotz vieler Zwänge im Rahmen der ämterübergreifenden Projektorganisation zur Planung der Querspange ein Weg zur Verkehrsberuhigung in Neureut gefunden wurde.