Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Liebe Heidebewohnerinnen und Heidebewohner,
liebe Mitglieder des Bürgervereins,

der Vorstand des Bürgervereins Neureut-Heide e.V. lädt Sie herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

📅 Freitag, 24. April 2026
🕢 19:30 Uhr
📍 Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, 76149 Karlsruhe

Die Jahreshauptversammlung bietet eine gute Gelegenheit, sich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres zu informieren, einen Ausblick auf kommende Projekte zu erhalten und gemeinsam über die Zukunft unseres Stadtteils zu sprechen.

Ein wichtiger Punkt der diesjährigen Versammlung sind außerdem die Wahlen der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Totenehrung
  4. Bericht der Vorsitzenden
  5. Bericht des Kassenwarts
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Aussprache zu TOP 4 bis 6
  8. Entlastung des Kassenwarts
  9. Entlastung des Vorstands
  10. Verabschiedung von 2 Vorständen und Ernennung von Herrn Metzger zum Ehrenmitglied
  11. Wahl der Vorstandsmitglieder
  12. Wahl der Kassenprüfer
  13. Anträge
  14. Sonstiges

Anträge von Mitgliedern müssen spätestens bis Mittwoch, 22. April 2026 beim Vorsitzenden eingegangen sein.

Postadresse:
Jean-Jacques Lieners
Hagebuttenweg 27
76149 Karlsruhe

Mail-Adresse:
jean-jacques.lieners@bv-heide.de

Der Vorstand freut sich über eine rege Teilnahme und einen interessanten Austausch mit Ihnen.

Im Namen des Vorstandes

Jean-Jacques Lieners

Vorsitzender

Bürgerverein Neureut-Heide e.V.

Der neue Spielplatz am Jasminweg wird eröffnet

Nach langer Planung und Bauphase ist es endlich so weit: Der neu gestaltete Spielplatz am Jasminweg ist fertiggestellt und kann bald von den Kindern der Heide erobert werden.

Der ursprüngliche Spielplatz war in die Jahre gekommen und musste vollständig erneuert werden. Viele Geräte waren technisch überholt oder nicht mehr reparierbar. Deshalb entschied die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit der Ortsverwaltung und unter Beteiligung der Bürgerschaft, den Spielplatz grundlegend neu zu gestalten. (bv-heide.de). Bereits in der Planungsphase wurden Kinder, Eltern und Anwohnerinnen und Anwohner einbezogen. In einer Bürgerinformation konnten verschiedene Spielgeräte und Gestaltungsideen bewertet werden. Dabei wurde deutlich, dass der Spielplatz unterschiedliche Altersgruppen ansprechen soll – vom Kleinkind bis zu größeren Kindern.

Entstanden ist ein moderner Quartiersspielplatz mit mehreren Spielbereichen und attraktiven neuen Geräten. Ein besonderes Highlight ist die große Kletter- und Spielanlage mit dem weithin sichtbaren Rutschenturm. Über Netze, Tunnel und Seile gelangen die Kinder zu verschiedenen Podesten, von denen aus sie über eine Röhrenrutsche oder eine Rutschstange wieder nach unten gelangen können.

Feierliche Eröffnung am 2. April

Der Bürgerverein Neureut-Heide lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner herzlich zur offiziellen Eröffnung des neuen Spielplatzes ein.

Datum: Donnerstag, 2. April
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Spielplatz am Jasminweg

Die Erste Bürgermeisterin Frau Lisbach und Ortsvorsteher Herr Jäger eröffnen den Spielplatz feierlich im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Ämter. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt kostenlose Getränke und Brezeln.

Der Bürgerverein freut sich auf viele Kinder, Eltern, Großeltern und Nachbarn, die gemeinsam die Eröffnung feiern und den neuen Spielplatz kennenlernen möchten. Der Platz soll künftig ein lebendiger Treffpunkt für Familien im Quartier werden.

Vortrag: Mikroplastik in der Umwelt

Am 26. Januar 2026 hielt Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) einen informativen Vortrag zum Thema „Mikroplastik in der Umwelt“. Rund zwölf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Ausführungen aufmerksam, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause.

In ihrem Vortrag machte Frau Ziemann deutlich, wie vielfältig Kunststoffe heute sind: Es gibt fast 200 verschiedene Kunststoffarten und mehr als 10.000 Kunststoffsorten. Additive wie z.B. UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Farbstoffe verleihen den Materialien ihre gewünschten Eigenschaften.

Die weltweite Produktion ist enorm: Über acht Milliarden Tonnen Kunststoffe wurden seit 1950 bereits hergestellt. Knapp fünf Milliarden Tonnen davon befinden sich heute auf Deponien oder direkt in der Umwelt.

Durch Verwitterung zerbröseln Kunststoffe in immer kleinere Teile- so wird aus Makroplastik (Stücke größer als fünf Millimeter) über die Zeit Mikroplastik, also Partikel kleiner als einen Millimeter bis hinunter zu einem Mikrometer. Gelangen diese Kunststoffe durch menschlichen Einfluss oder durch Wind und Wetter in Flusssysteme, wird ein Großteil ins Meer transportiert, wo sie weiter zerkleinert werden. Die Mikroplastikpartikel im Meer stammen besonders häufig aus Textilien (35 %), Reifenabrieb (28 %) und Stadtstaub (24 %); der Rest kommt aus unterschiedlichen Quellen.

Konventionelle mechanisch-biologische Kläranlagen entfernen zwar etwa 99 % des Mikroplastiks aus dem Abwasser, doch die Partikel verbleiben im Klärschlamm. Wird dieser nicht verbrannt, sondern als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, kann das Mikroplastik wieder in die Umwelt gelangen.

Die Gefährlichkeit von Mikroplastik lässt sich bislang nicht abschließend bewerten. Je nach enthaltenen Chemikalien und Umweltbedingungen entstehen Partikel mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gelangen diese in Pflanzen oder in die Körper von Tieren und Menschen, können verschiedene Reaktionen auftreten. Bekannt ist bisher, dass unter bestimmten Bedingungen giftige Additive freigesetzt werden können und kleinste Partikel (vor allem. Nanoplastik) in Gewebezellen eindringen können, wo sie entzündliche Reaktionen auslösen. Umfang und Bedeutung sowie mögliche Gefährdungen sind weiterhin Gegenstand der Forschung.

Zur Verringerung der Umweltbelastung hat die EU unter anderem eine Einwegkunststoffrichtlinie erlassen: Einwegprodukte, für die es Alternativen gibt, werden verboten, Recyclingsysteme sind verpflichtend und die Recyclingquote soll steigen. In der Praxis ist dies schwierig, da Kunststoffe oft noch nicht sortenrein getrennt werden können und Recycling aufwendig ist.

Auch Biokunststoffe sind keine einfache Lösung: nur wenige davon sind unter ganz bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar, die allerdings meistens weder im Meer noch im Boden oder im heimischen Komposthaufen gegeben sind.

Abschließend wurde aufgezeigt: Jede und jeder kann zur Vermeidung von Mikroplastik beitragen – etwa durch weniger Autofahren und angepasste Fahrweise, wodurch Reifenabrieb reduziert wird oder die richtige Entsorgung von Flusen aus Waschmaschine oder Trockner im Restmüll, die Vermeidung von sog. „schwarzem“ Kunststoff, der sich nicht recyceln lässt, und insgesamt einem bewussteren Umgang mit Plastik. Jede und jeder sollte tun, was im eigenen Rahmen möglich ist.

24.12.2025 Weihnachtsauftakt mit dem Posaunenchor in der Heide

Traditionell wird der CVJM-Posaunenchor Neureut den Heiligabend in der Heide wieder musikalisch einläuten. Zum Aufwärmen wird Glühwein angeboten. Bitte bringen Sie Ihre eigenen Tassen mit.

Treffpunkt ist um 14:30 Uhr (NEU!) an der Kreuzung Lavendel-/Arnikaweg.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und viele schöne Begegnungen.

Vortrag „Mikroplastik in der Umwelt“

Der Bürgerverein lädt zu einem Vortrag über Mikroplastik ins Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, ein. Als Referentin wird Frau Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA) Herkunft, Auswirkungen und Vermeidung von Mikroplastik erläutern sowie aktuelle Forschungsansätze vorstellen.

  • WANN: 26. Januar, 19:30 Uhr   
  • WO: Kulturhaus Mikado, Kanalweg 52, 76149 Karlsruhe          

Worum geht es in diesem Vortrag?

Plastik ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken – es begegnet uns in Verpackungen, Elektronik und zahlreichen weiteren Anwendungen.

Mit der zunehmenden Produktion steigen jedoch auch die Mengen an Plastikabfällen, die häufig bereits nach kurzer Nutzung in die Umwelt gelangen und dort zu Mikroplastik zerfallen. Die Belastung nimmt stetig zu, weshalb eine genaue Untersuchung und Überwachung dringend erforderlich ist. Die Referentin Dr.-Ing. Saskia Ziemann (Projektträger Karlsruhe (PTKA)) wird erläutern, wie Mikroplastik entsteht, auf welchen Wegen es in Böden, Gewässer und Luft gelangt und wie es sich dort verhält. Ebenso werden Methoden zur Erfassung und mögliche technische und natürliche Wege zur Entfernung vorgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen gegen Plastikmüll und Mikroplastik: vom verantwortungsvollen Umgang mit Plastik über Chancen und Grenzen von Bioplastik bis hin zu politischen Regelungen und modernen Recyclingverfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, wie groß die Herausforderung „Plastik in der Umwelt“ wirklich ist – und was wir als Gesellschaft tun können.

Jahreskonzert der Jugendmusikschule Neureut

Am Sonntag, 30. November 2025, lädt die Jugendmusikschule Neureut zum traditionellen Jahreskonzert in die Badnerlandhalle ein.

Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Solistinnen und Solisten, Ensembles und Orchestern der Jugendmusikschule. Unter dem Motto „Musik macht schlau!“ präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können und zeigen die Vielfalt des Unterrichtsangebots.

Veranstaltungsort: Badnerlandhalle, Rubensstraße 21, 76149 Karlsruhe-Neureut.

Weitere Informationen zur Jugendmusikschule finden Sie unter nachstehenden Link:

Zukunftssicher Heizen – großes Interesse beim Infoabend

Großes Interesse am Thema klimafreundliches Heizen zeigte sich beim Infoabend „Zukunftssicher Heizen“ am 15. Oktober 2025 in der Rheinstube der Badnerlandhalle. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über moderne und nachhaltige Heizalternativen.

Frau Hennrich und Herr Dr. Gewiese von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) gaben einen umfassenden Überblick über Heizungstausch, rechtliche Rahmenbedingungen, Wärmepumpen und Fördermöglichkeiten. Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Tipps sowie die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Ortsverwaltung Neureut, den Bürgervereinen Neureut-Heide und Neureut-Kirchfeld sowie der KEK organisiert. Das große Interesse zeigte deutlich: Viele Menschen in Neureut erwägen, in eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung zu investieren.

Der Kindersachenflohmarkt erfreute sich großer Beliebtheit

Am 11. Oktober, bei schönem sonnigem Wetter, hatten wir wieder unseren traditionellen Kindersachen-Flohmarkt auf der großen Wiese.
Es kamen zahlreiche Familien zum Verkaufen und ebenso zum Stöbern an den über 25 Ständen, und es war wie immer ein fröhlicher und vor allem kommunikativer. Nachmittag, wo man gemeinsam Zeit auf dem schönen Platz verbringen konnte.

Nachbarschaftsfest am 8.11.25 im Heckenrosenweg 1

Es ist geschafft! Auf dem Klammweg gilt Tempo 30.

Dies wollen wir gebührend feiern.

  • Feiern Sie mit bei Glühwein, Kinderpunsch und Dambedeis!
    (Sie können auch gerne mitfeiern, wenn Sie keine Tempo-30-Zonen mögen)
  • Los geht’s um 17:00.
  • Bringen Sie bitte Ihre eigenen Tassen mit!
    Für den Rest ist gesorgt!
  • Es entstehen Ihnen keine Kosten
    Über eine kleine Spende würden wir uns jedoch freuen!

Wir bitten um Online-Anmeldung bis zum 4.11.25.

  • Die Anmeldungsfrist ist abgelaufen!

8 Neureuter „Euthanasie“-Opfer werden nicht vergessen!

Im Hermann-Meinzer-Park in Neureut wurde am 18.09.2025 eine Gedenktafel feierlich eingeweiht, die an die Neureuter Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie erinnert. Zwischen 1939 und 1945 wurden mindestens 600 Karlsruher Psychiatriepatientinnen und -patienten sowie Menschen mit Behinderungen ermordet. Unter ihnen befanden sich auch 8 Opfer aus Neureut, deren Namen nun öffentlich genannt und gewürdigt werden.

Besonderen Anteil an der Gedenkfeier hatte der Neureuter Bürger Walter Müller. Er recherchierte das Schicksal seines früheren Nachbarn Louis Crocoll, der 1945 im Pflegeheim Geisingen verstarb. Seine beharrliche Suche nach Antworten und seine Anfragen u. a. bei der Vernichtungsanstalt Grafeneck legten den Grundstein für die jetzt sichtbare Erinnerung.
Die Stadt- und Ortsverwaltung sowie der Ortschaftsrat unterstützten aktiv die Aufstellung der Gedenktafel.  

Frau Dr. Maria Rave-Schwank, die frühere Direktorin der psychiatrischen Klinik des Städtischen Klinikums, hielt eine eindrucksvolle Festrede. In ihrer Funktion als Sprecherin der Regionalgruppe Karlsruhe der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie arbeitete sie unter anderem mit Herrn Müller und dem Stadtarchiv daran, den namenlosen, ermordeten Patienten aus Karlsruhe Namen, Würde und einen Platz in der Gemeinde wiederzugeben.

Sie erinnerte daran, dass die Morde zunächst mit der Ideologie eines „reinen Volkskörpers“ begründet waren und später die Patienten aber immer mehr nur als Kostenfaktor gesehen wurden, die als „Ballastexistenz“ keine Lebensberechtigung mehr hatten.

Sie mahnte, dass auch heute die Gefahr der Ausgrenzung in der Gesellschaft bestünde. Insbesondere wenn sie daran denke, wie hilflos auch sie teilweise mit Pennern, Wohnungslosen, Alkoholikern oder anderen „Störenfrieden“ umgegangen sei. Seit sie diesen „Auffälligen“ wenn möglich einen freundlichen Blick schenke bzw. ihm oder ihr einen guten Tag wünsche, habe sie gemerkt, wie wichtig es ist, dem anderen zu zeigen, dass er oder sie nicht ganz aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen sei.

Die Würde des Menschen, so erinnert sie in ihrer Ansprache, ist unantastbar – ein Gebot, das im Grundgesetz fest verankert ist. Möge die neue Gedenktafel als Zeichen hierfür gepflegt, beachtet und somit das Gedenken lebendig bleiben.